Mittwoch, Februar 23, 2011
Nehmt Euch in Acht Pickelboys, jetzt kommen die Rentner!
In Tante Ruths Altenwohnheim gibt's jetzt ein Wii (so ein bewegungsintensives Computerspiel, bei dem man wie wild in die Luft boxt etc. damit der Computercharakter den anderen k.o. haut). Die Rentner haben jetzt regelmaessige Kegelwettbewerbe und koennen so manchen Gruenschnabel das Fuerchten lehren. Letztes Wochenende konnte ich Tante Ruth dabei beobachten, wie sie ihren 40jaehrigen Neffen (meinen Mann) und ihre 9jaehrige Nichte immer wieder in Grund und Boden kegelte. Und das von einer Frau, die am Stock geht und eine ganze Minute braucht, um sich unter angestrengtem Keuchen in's Auto zu hieven. Ich bin mir aber nicht sicher, was bei ihr den groessten Fitness Effekt hat: Die Fernbedienung wie eine Kegelkugel in der Luft rumschwingen oder die Siegestaenze, die sie danach auffuehrt, waehrend sie singt: "I've got that mojo coming!"
Samstag, Februar 12, 2011
Ich liebe Skype
Sitze in Florida in meinem Hotelzimmerbett und singe "Wer hat die Kokosnuss geklaut", waehrend Sarah auf den Fuessen ihres Vaters steht und beide zusammen durch die Kueche tanzen.
Dienstag, Februar 08, 2011
Alleinreisen
Wann hab ich das letzte Mal am Flughafen zwei (!) Romane gekauft, nur weil ich weiss, dass ich beide Haende frei haben werde?
Sind 17 Grad zu kalt zum Baden?
Dann muss ich vielleicht bis uebermorgen warten, wenn es 23 Grad warm ist? Ach nee, ich fliege ja morgen fuer eine Konferenz nach Florida und nicht zum Spass. Ich kann halt nix dafuer, dass das Ganze in einem Hotel am Strand stattfindet. Und den Organisatoren ist das sicher auch nur aus Versehen passiert, naechstes Jahr machen sie das bestimmt in Wanne-Eickel im November...
Montag, Februar 07, 2011
Naechstes Jahr will ich mehr Steuern zahlen!
Ich komme grade von meinem Steuerberater, letztes Jahr ist das erste, in dem ich als Selbstaendige so richtig Steuern zahlen muss. Das ist kein Spass. Mein Steuerberater ist gross und stark und sieht ein bisschen einschuechternd aus. Deshalb hab ich ihn gefragt, ob er vielleicht mitkommen will, eine Bank ueberfallen. Leider hat er abgelehnt und allein seh ich einfach nicht furchteinfloessend genug aus. Nach dem Termin bin ich erstmal essen gegangen. Denn, wie eine Freundin meiner Mutter so schoen sagte: "Essen gehn ist toll, da fuehlt man sich immer so reich..." (zumindest bevor man zahlt)
Aber trotz allem, und obwohl ich noch nicht recht weiss, wo ich das Geld fuer die Steuern zusammenkratzen kann, mein Ziel fuer dieses Jahr ist: Mehr Steuern zahlen. Denn schliesslich bedeutet das: Mehr Geld verdienen.
Aber trotz allem, und obwohl ich noch nicht recht weiss, wo ich das Geld fuer die Steuern zusammenkratzen kann, mein Ziel fuer dieses Jahr ist: Mehr Steuern zahlen. Denn schliesslich bedeutet das: Mehr Geld verdienen.
Freitag, Februar 04, 2011
"Mama, ausziehn, Pupu."
Sagte Sarah heute morgen zu mir, als wir gemuetlich im Bett rumrollten. Sie hatte ein Stueck Toilettenpapier in der Hand und war fest davon ueberzeugt, dass sie mir nun die Windel wechseln wuerde. Ich musste sie enttaeuschen und auf spaeter vertroesten. Ob sie wohl, wenn ich alt und inkontinent bin, noch die gleiche Begeisterung dafuer aufbringt?
Mittwoch, Januar 19, 2011
Mein Mann kriegt das coolste Geburtstagsgeschenk!
Das muss doch mal gesagt werden. Denn das war gar nicht einfach. Er (mein Mann) ist der musikalischste Mensch, den ich kenne, hat aber kaum musikalische Vorbildung. Und was er immer mal machen wollte (aber nie die Zeit hatte), war einen Music Appreciation Kurs besuchen, also einen Kurs, in dem man Musik verstehen lernt, nicht spielen. Und am liebsten nicht klassische Musik, sondern Jazz. Als ich mich nach solchen Kursen in Washington umsah, musste ich herausfinden, dass sie sich hauptsaechlich auf klassische Musik spezialisieren, ueber Wochen hinziehn und groesstenteils nur an der Uni fuer eingeschriebene Studenten angeboten werden. Mist. Und persoenlich kenn ich keine Musiker oder Musiklehrer...
Also hab ich meinen Buerokollegen eine Email geschrieben: "Wer kann meinem Mann den Jazz erklaeren?" Und jetzt geht er diesen Samstag fuer vier Stunden zu einem erfahrenen Jazzmusiker, der ihm ganz speziell auf seine Wuensche zugeschnitten seine Lieblingsmusik vorspielen, erklaeren, auseinanderklamuesern wird. Er ist begeistert, ich bin begeistert und der Musiker freut sich ueber Extraeinkommen.
Also hab ich meinen Buerokollegen eine Email geschrieben: "Wer kann meinem Mann den Jazz erklaeren?" Und jetzt geht er diesen Samstag fuer vier Stunden zu einem erfahrenen Jazzmusiker, der ihm ganz speziell auf seine Wuensche zugeschnitten seine Lieblingsmusik vorspielen, erklaeren, auseinanderklamuesern wird. Er ist begeistert, ich bin begeistert und der Musiker freut sich ueber Extraeinkommen.
Mittwoch, Januar 12, 2011
Wir reden ueber jeden Scheiss!
Ausfuehrlich!
Das Wetter eignet sich nicht fuer lange Spaziergaenge, also hat unsere Nanny beschlossen, es ist Zeit fuer Potty Training (Sauberkeitserziehung, oder wie das auf Deutsch heisst). Also reden wir die ganze Zeit davon, wie alle immer A-A machen, setzen die Maus auf's Toepfchen und putzen ihr den Po ab, als naechstes ist der Affe dran und sogar Ernie, der eine Fingerpuppe ist und keinen Po hat und so klein ist, dass das Toepfchen fuer ihn ein Schwimmbecken ist, wird nicht verschohnt. Die harte Arbeit (also Sarah auf's Toepfchen kriegen) ueberlassen wir der Expertin (Nanny). So ein Luxus. Ach ja, und falls Sarah Dich kennt, kannst Du sicher sein, dass wir im Moment viel ueber Dich reden. In Saetzen die alle mit "... macht A-A." enden. Denn jeder, wirklich jeder macht A-A.
Das Wetter eignet sich nicht fuer lange Spaziergaenge, also hat unsere Nanny beschlossen, es ist Zeit fuer Potty Training (Sauberkeitserziehung, oder wie das auf Deutsch heisst). Also reden wir die ganze Zeit davon, wie alle immer A-A machen, setzen die Maus auf's Toepfchen und putzen ihr den Po ab, als naechstes ist der Affe dran und sogar Ernie, der eine Fingerpuppe ist und keinen Po hat und so klein ist, dass das Toepfchen fuer ihn ein Schwimmbecken ist, wird nicht verschohnt. Die harte Arbeit (also Sarah auf's Toepfchen kriegen) ueberlassen wir der Expertin (Nanny). So ein Luxus. Ach ja, und falls Sarah Dich kennt, kannst Du sicher sein, dass wir im Moment viel ueber Dich reden. In Saetzen die alle mit "... macht A-A." enden. Denn jeder, wirklich jeder macht A-A.
Dienstag, Januar 11, 2011
Jeder ist Boss - Keiner ist Boss
Ich liebe mein Buero, das ich mit ganz vielen anderen Verrueckten teile. Und weil wir hier alle unsere eigenen Bosse sind, koennen wir machen, was wir wollen. Als ich grade zur Mittagspause ging, hatte ich so einen Sekundeneindruck: Einer meiner Kollegen machte es sich auf einer Couch zum Mittagsschlaf gemuetlich, waehrend ein anderer neben seinem Tisch Liegestuetze machte.
Montag, Januar 10, 2011
Nicht allein nach Hause gehn
Eben haben Sarah und ich uns mit zwei (erwachsenen) Bekannten im Cafe getroffen. Sarah hat mir den Gefallen getan, die meiste Zeit zu schlafen und nur kurz vor dem Abschied aufzuwachen. Das war eine seltsame Mischung von Arbeit (die zwei sind Kolleginnen) und Familie.
Nach ganz viel Winken und Bye Bye sagen, sind Sarah und ich dann Hand in Hand zum Auto gegangen und haben den Tannenbaeumen zum Millionsten Mal ein Staendchen gebracht (Oh Tannenbaum ist unser Lied des Jahres). Und ploetzlich war ich so unglaublich gluecklich, dass ich diejenige war, die mit diesem Kind an der Hand durch die kalte Nacht gehn und schief singen darf.
Sonntag, Januar 09, 2011
Rattenkalt
Ich dachte, die Ohrenklappen an meiner neuen Russenmuetze seien nur modische Dekoration. Auf dem Weg vom Supermarkt fuehl ich mich wie eine russische Babuschka, dick eingepackt, Ohrenklappen unterm Kinn zusammengebunden, tuetenweise Lebensmittel nach Hause zerrend. Der rattenkalte Wind, der direkt aus dem wilden Westen hier her weht, zeigt sich wenig beeindruckt und weht mir dennoch direkt durch die Knochen.
Sonntag, Dezember 19, 2010
Elterliche Zauberpflicht
Natürlich ist es unmöglich, durch ein Schlüsselloch um die Ecke zu gucken. Trotzdem hingen meine grosse Schwester und ich immer wie festgeklebt an der Wohnzimmertür meiner Grosseltern, wenn wir wussten, dass da drinnen das Christkind die Krippe und den Weihnachtsbaum aufbaut. Wir konnten es ja genau hören. Vielleicht, wenn wir unsere Augen nur genug anstrengten, würden wir es doch einmal erwischen. Die Wohnung roch nach leicht angebrannten Minikinderkeksen (mit dem Apfelentkerner ausgestochen) und ausgepusteten Streichhölzern, und es war die tollste Zeit des Jahres.
Das hatte ich alles vergessen. Sogar, was für eine wunderbare Weihnachtsoma sie war. Da haben sich so viele Jahre drübergelegt, in denen ich nicht mehr an's um die Ecke gucken und das Christkind geglaubt hab und aus der Weihnachtsoma eine vermiedene Verpflichtung und schliesslich Vergangenheit wurde.
Als wir mit Sarah den Weihnachtsbaum des Präsidenten bestaunen gingen und wir alle mit strahlenden Augen "Oh! Tannebau!" und "Licht! Licht!" riefen, hab ich mich plötzlich wieder an den Adventskalender erinnert, der ein Papphaus war, das von innen von einer Kerze erleuchtet wurde und den Geruch des Ledersofas, auf dem wir sassen und den lieben Advent ansagten. Und plötzlich wurde mir klar, dass dieser ganze Kinderweihnachtszauber, die wunderbaren Erinnerungen, etwas sind, was nicht automatisch entsteht, sondern das von liebenden Erwachsenen gebastelt und gezaubert wird. Und dass Weihnachtszauber machen nun eine meiner elterlichen Pflichten ist. Pflicht ist vielleicht das falsche Wort, denn es ist so viel angenehmer als Windeln wechseln oder Teenager von der Party abholen.
Heute haben wir mit Oma das neue Weihnachtsliederbuch dreimal von vorne bis hinten durchgesungen, Papiersterne ausgeschnitten (Sarah's Aufgabe war es, zu jedem Stern begeistert "Boooar!" zu sagen und ihn Oma zu bringen, die ihn ans Fenster klebte). Dann hab ich eine Schüssel Schnee vom Balkon geholt, damit sie uns Schneesuppe füttern konnte. Zum Einschlafen hab ich ihr zugeflüstert, dass vielleicht das Christkind heute Nacht kommt, wenn wir alle schlafen, um die Kugeln an unseren Weihnachtsbaum zu hängen. Nun muss ich mir noch den Goldstaub von den Fingern waschen und dann schlafen gehn, damit das Christkind hier freie Bahn hat.
Dienstag, Dezember 14, 2010
Hier spricht Ihr Kapitaen: Herzlich willkommen in Ihrem ganz persoenlichen Kotzorama!
Nein, das hat der Pilot nicht gesagt, bevor wir losflogen, sonst waere ich wohl vorgewarnt gewesen. Statt dessen hat Sarah einfach so, etwa eine Stunde nach Abflug (bei einem 7 1/2 Stunden Flug) den Mund aufgemacht, einmal gehustet und dann in hohem Bogen auf ihre Klamotten, meine Klamotten, in meine Schuhe, auf den Boden, auf die Decke und den Videobildschirm gekotzt. Und jedes Mal, wenn ich dachte: "Ok, jetzt ist vorbei, jetzt kann ich anfangen, was Anderes zu tun als hilflos ein kotzendes Kind zu halten, kam die naechste Welle".
Aber das Krasse ist: Wenn jemals jemand behaupten konnte, sowas sei eine wunderbare Erfahrung gewesen, dann ich. Also nicht, weil ich da eine besondere ganz persoenliche Vorliebe haette, die mir vorher nicht bekannt war. Sondern weil die Familie neben mir sofort aufgesprungen ist und geholfen hat. Der Ehemann sagte nur: Ich bin der aelteste von 9 Kindern und hab in meinem Leben schon viel Kotze gesehn und fing an mit Feuchttuechern den Boden, mein Hosenbein, meine Fuesse und Schuhe sauber zu machen. Die Stewardessen (ich liebe KLM) haben da gleich mitgemacht. Dann haben sie zwei Pakete Kaffeepulver ueber den Teppich gestreut und ne Decke drueber geworfen (Kaffee gegen den Gestank), mir geholfen, Muell und Dreckswaesche in verschiedene Plastiktueten zu sortieren und danach immer noch gelaechelt. Der hilfreichen Familie haben sie als Dankeschoen ne Flasche Wein geschenkt. Die hatten uebrigends dieweil mit ihrem eigenen fiebrigen Kind ihre Not... Im Landeanflug, als Sarah voller Erschoepfung auf mir eingeschlafen war, kniete sich eine Stewardess vor mir auf die Kotzdecke und meinte: "Kommen Sie, ich zieh Ihnen schnell die Schuhe an, dann muessen Sie das Kind nicht aufwecken." Ach ja, noch bevor das alles passierte, hatten sie ein vegetarisches Essen von der Personalverpflegung fuer mich geopfert, weil meine vegetarische Bestellung bei der Buchung verschuett gegangen war. Und boten dann an, es fuer mich warm zu halten, bis ich bereit war, es zu essen.
Also, ich kann nur sagen, wenn Eure Kinder mal kotzen wollen und nicht wissen, wohin: Fliegt KLM. Es lohnt sich...
Donnerstag, Dezember 09, 2010
Ueber’n Rhein (in Cincinnati)
(eine kleine Notiz von meinem ein-Tages Trip letzte Woche)
Hinter dem Kanal (den sie vor Jahren zugeschuettet und zur Strasse gemacht haben) liegt die Gegend, die “Ueber’n Rhein” heist. Weil die Deutschen Siedler dachten, dass e shier genauso aussieht wie uebern Rhein. Huegel und alte Haeuser, ein bisschen Wald, ein Kloster und ganz unspektakulaer, noch mehr Huegel und alte Haeuser. Das alles sieht man wunderbar vom Dach des Gebaeudes, in dem ich heute arbeite. Und dass ich danach Sehnsucht hab, merke ich erst, als ich ploetzlich Traenen in den Augen hab, beim Anblick von Ueber’n Rhein in Amerika.
Internetbanking zu Fuss
Ich bin absolut ueberzeugt, dass die Mondlandung in einem Studio in Hollywood gefilmt wurde. Ein Land, dass in den 60ern den Mond eroberte kann nicht so sehr hinter ihm (also dem Mond) leben, oder? Also, ich hab jetzt internet banking. Und das geht so: Wenn ich eine Ueberweisung online taetigen will, gebe ich den Namen und die Adresse (nicht die Bankverbindung) des Empfaengers ein. Dann fuellt in meiner Bank jemand einen Papiercheck aus, steckt den in einen Briefumschlag, leckt eine Briefmarke an und bringt ihn zur Bank. Dann laeuft der Brieftraeger durch die Kaelte und wirft den Check in den Briefkasten meines Glaeubigers, der schoen aussen am Haus angebracht ist, so dass jeder reingreifen und sich bedienen kann. Die Bank warnt: Wir empfehlen, dass Sie Ihre Ueberweisung 7-10 Tage vor dem Faelligkeitstag ausfuehren. Ach... schoene neue online Welt.
Freitag, Dezember 03, 2010
Shine'em up!
Das sieht so sklavenhaltermaessig aus, oder wie aus einem Dickens Roman. Und ich ware mir sicher, dass ich niemals dazu gehoeren wuerde, zu den fetten weissen Businessleuten, die sich am Bahnhof oder Flughafen fuer ein paar Dollar von einem Schwarzen die Schuhe putzen lassen und dabei gemuetlich die Financial Times lesen. "Shine'em up!" rufen sie, also "Blankpoliert!". Aber ach, keine Schuhcreme im Haus, am Flughafen wird keine verkauft, die Stiefel haben noch Schneeraender vom letzen Jahr, so kann ich nicht bei meinem Termin aufkreuzen, "Shine'em up!" Und nachdem ich mich windend versucht hab, die Frage zu beantworten:"Was machen Sie denn beruflich, Ma'am?", konnte ich ploetzlich sogar die Financial Times verstehn, hinter der sich die Geschaeftsmaenner verstecken.
Montag, November 29, 2010
Endlich nochmal reisen
Ok, es ist nur fuer einen Tag (heute morgen hinfliegen, heute abend zurueck) aber ich war noch nie in Cincinnati und ich habe heute morgen ein paar Stunden frei, bevor ich anfange zu arbeiten. Ich bin gespannt und hoffe auf Sonnenschein.
Samstag, November 27, 2010
Wilde Freiheit
Sarah ist ueber Nacht bei den Grosseltern und was wir am meisten geniessen, ist nicht das Ausgehen am Abend, sondern morgens schlafen wie Teenagers...
Montag, November 08, 2010
Bettel-Baby...
Oder: Der tollste Feiertag des Jahres (fuer Zuckerschnuten).
Die Mutter ist ja hier zum Englischkurs. Folgendes haben wir ihr ganz schnell beigebracht: "Trick or treat?" ("Suesses oder Saures!"). Warum das eine nuetzliche kleine Frage ist? Das geht so: Man verkleidet ein Kind (wenn man ein solches besitzt) und laeuft dann in der Nachbarschaft mit den anderen verkleideten Horden von Haus zu Haus, haelt den Bewohnern besagtes Kind vor die Nase und ruft "Trick or Treat?". Da keiner Saures will, schuetten die einem dann Snickers und Kitkat in's Eimerchen, waehrend man schon mit einem Auge Ausschau nach dem naechsten vielversprechenden Opfer haelt. Sarah hat sich ganz gut gemacht, verkleidet als Elfe in einem superkitschigen Kostuem, das sie sich selbst ausgesucht hatte. Sie weiss schon, wie man in eine Schuessel greift und mehr als ein Bonbon grabscht. Und nur die ganz fiesen Geister mit Masken haben ihr Angst gemacht.
Wenn da nur nicht der Vater und die Oma waeren, die einem immer was aus dem Eimerchen klauen (das muss doch mal festgehalten werden!!!). Aus lauter Sorge um ihre Schaetze, haette sie Eimer und Schnuetz am liebsten mit ins Bett genommen. Und ach, sie weiss ja nicht, dass die wirklich boese die Mama ist, die nach dem Einschlafen das Zuckerzeug gegen Spielzeug austauscht. Und seufzt, denn eins ist klar: Naechste Jahr werden wir nicht so leicht davon kommen...
Die Mutter ist ja hier zum Englischkurs. Folgendes haben wir ihr ganz schnell beigebracht: "Trick or treat?" ("Suesses oder Saures!"). Warum das eine nuetzliche kleine Frage ist? Das geht so: Man verkleidet ein Kind (wenn man ein solches besitzt) und laeuft dann in der Nachbarschaft mit den anderen verkleideten Horden von Haus zu Haus, haelt den Bewohnern besagtes Kind vor die Nase und ruft "Trick or Treat?". Da keiner Saures will, schuetten die einem dann Snickers und Kitkat in's Eimerchen, waehrend man schon mit einem Auge Ausschau nach dem naechsten vielversprechenden Opfer haelt. Sarah hat sich ganz gut gemacht, verkleidet als Elfe in einem superkitschigen Kostuem, das sie sich selbst ausgesucht hatte. Sie weiss schon, wie man in eine Schuessel greift und mehr als ein Bonbon grabscht. Und nur die ganz fiesen Geister mit Masken haben ihr Angst gemacht.
Wenn da nur nicht der Vater und die Oma waeren, die einem immer was aus dem Eimerchen klauen (das muss doch mal festgehalten werden!!!). Aus lauter Sorge um ihre Schaetze, haette sie Eimer und Schnuetz am liebsten mit ins Bett genommen. Und ach, sie weiss ja nicht, dass die wirklich boese die Mama ist, die nach dem Einschlafen das Zuckerzeug gegen Spielzeug austauscht. Und seufzt, denn eins ist klar: Naechste Jahr werden wir nicht so leicht davon kommen...
Donnerstag, Oktober 28, 2010
Mo ko Atta!
Jeden abend sagen wir treu den Bildern von Atta, Gaga, O-O, Fi und den anderen Familienmitgliedern gute Nacht. Wie, Ihr wusstet nicht, dass wir mit den Teletubbies verwandt sind? Ich auch nicht, bevor mir Sarah beigebracht hat, wie ihre Grossmuetter (Atta und Gaga), ihr Grossvater (O-O) und ihr Cousin (Fi) heissen. Man lernt halt nie aus. Und wir sind ganz begeistert: Mo ko Atta! Man koennte auch sagen: Morgen kommt Oma...
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