Heute ist Diwali und das ist den Hindus so wichtig, wie uns Weihnachten. Bevor ich losfuhr, sagten alle: "Oh, und dann ist das das Lichterfestival, alle Haeuser sind geschmueckt und haben Kerzen und Blumen ueberall etc. etc."
Leider haben sie vergessen, zu sagen:"Und dann verfaellt die ganze Stadt in einen Stundenlangen Kriegszustand, wo ohne Unterlass Boeller knallen, so lange bis der Laerm fuer Dich zu einem staendigen Hintergrundgeraeusch wird, nur unterbrochen von gelegentlichem Sirenenheulen, wenn wieder irgendwas Feuer gefangen hat."
Das fing so gegen sieben an und jetzt ist kurz vor Mitternacht und es hat noch immer nicht nachgelassen. Keine Ahnung, ob da irgendjemand seine Haeuser schoen geschmueckt hat, wer moechte schon im Kriegsgebiet rumlaufen und sich Bluemchen ansehn?
Nun, jedenfalls weiss ich jetzt sicher, dass mein Baby hoeren kann und auf die lautesten Boeller mit einem genervten Klopfen (oder Treten? Oder mit Besenstiel gegen die Bauchdecke haemmern?) reagiert: "Ruhe da draussen, verdammt nochmal!"
Dienstag, Oktober 28, 2008
Im Augenwinkel
seh ich zwei Arbeitselefanten die Strasse entlang trotten. Zwei Inder reiten auf ihnen durch die Innenstadt. Was ich besonders bemerkenswert finde, ist dass diese Tiere nicht aufgeputzt und festlich aussehn. Wenn Elefanten Kleidung tragen wuerden, waeren diese staubigen Elefanten im Blaumann.
Sonntag, Oktober 26, 2008
Fakt
Manchmal begegnet man im Gespraech so unglaublichen Fakten, das muss man sich mal reintun...
40 bis 45% der landwirtschaftlichen Produkte, die in Indien hergestellt werden, werden nicht gegessen, da sie vorher verrottet sind. Weil Transport, Kuehlung und Verkauf der Waren ueber lange Entfernungen ein so grosses Problem ist.
40 bis 45% der landwirtschaftlichen Produkte, die in Indien hergestellt werden, werden nicht gegessen, da sie vorher verrottet sind. Weil Transport, Kuehlung und Verkauf der Waren ueber lange Entfernungen ein so grosses Problem ist.
Mittwoch, Oktober 22, 2008
Hier stinkts gar nicht so doll (und ich bin nicht enttaeuscht)
Also, in Delhi scheint sich keiner an Ghandi (s.u.) zu halten. Oder - und das ist natuerlich wahrscheinlicher - das war eine kenyanische Taxifahrergeschichte.
Ich hatte mir Indien unheimlich ueberfuellt und stinkig und nervig und voller verkrueppelter Bettler vorgestellt. Nun sagen auch alle, New Delhi ist die sauberste, gruenste und weitlaeufigste Grossstadt Indiens und wenn Du in den Sueden faehrst, wirst Du all das erleben, was Du erwartest. Aber hier... natuerlich, das ist eine Grossstadt im Entwicklungsland, also ist es voller Leute und viele davon sind arm. Aber in den Gegenden, durch die ich bis jetzt gefahren bin ist das Gewusel und der Gestank nicht mehr oder weniger als in afrikanischen Grossstaedten.
Zum Thema Gestank beobachte ich auf meinen Reisen etwas seltsames: Anscheinend gibt es Voelker, die tendenziell mehr oder weniger stinken. Entweder, weil Koerperpflege ein anderer Wert beigemessen wird, oder weil sie von Natur aus zum Koerpergeruch neigen...
In keinem armen Land, das ich kenne, riechen die Menschen im Durchschnitt besser (und weniger verschwitzt), als in Ghana. Nach 2 1/2 Jahren Aufenthalt erinner ich mich an einen Kollegen mit regelmaessigem Schweissgeruch. Da gibt es einen groesseren Anteil an Schwitzern in Kenya und Indien (wenn ich schon in einer Woche mehrfach fiesem Gestank ausgesetzt bin), in China rochen die Leute eher aus dem Mund als aus den Achseln und ich war noch nie irgendwo, wo so viele Leute so penetrant und stechend nach Schweiss stanken, wie in Namibia.
Warum?
Ich hatte mir Indien unheimlich ueberfuellt und stinkig und nervig und voller verkrueppelter Bettler vorgestellt. Nun sagen auch alle, New Delhi ist die sauberste, gruenste und weitlaeufigste Grossstadt Indiens und wenn Du in den Sueden faehrst, wirst Du all das erleben, was Du erwartest. Aber hier... natuerlich, das ist eine Grossstadt im Entwicklungsland, also ist es voller Leute und viele davon sind arm. Aber in den Gegenden, durch die ich bis jetzt gefahren bin ist das Gewusel und der Gestank nicht mehr oder weniger als in afrikanischen Grossstaedten.
Zum Thema Gestank beobachte ich auf meinen Reisen etwas seltsames: Anscheinend gibt es Voelker, die tendenziell mehr oder weniger stinken. Entweder, weil Koerperpflege ein anderer Wert beigemessen wird, oder weil sie von Natur aus zum Koerpergeruch neigen...
In keinem armen Land, das ich kenne, riechen die Menschen im Durchschnitt besser (und weniger verschwitzt), als in Ghana. Nach 2 1/2 Jahren Aufenthalt erinner ich mich an einen Kollegen mit regelmaessigem Schweissgeruch. Da gibt es einen groesseren Anteil an Schwitzern in Kenya und Indien (wenn ich schon in einer Woche mehrfach fiesem Gestank ausgesetzt bin), in China rochen die Leute eher aus dem Mund als aus den Achseln und ich war noch nie irgendwo, wo so viele Leute so penetrant und stechend nach Schweiss stanken, wie in Namibia.
Warum?
Dienstag, Oktober 21, 2008
Sonntag, Oktober 19, 2008
Ghandi: Passiver Widerstand ist Scheisse!
Mein kenianischer Taxifahrer hat dreieinhalb Jahre in Indien studiert. Seine Eltern dachten sich: "Wenn wir den Jungen in Amerika studieren lassen, bleibt der da, aus Indien kommt er sicher zurueck." Da haben sie wohl recht gehabt. Als ich ihn fragte, wie Indien so ist, schliesslich war ich noch nie da, erzaehlt er mir als erstes Folgendes:
Als Ghandi seine Landsleute zum gewaltfreien Widerstand gegen die Briten aufrief, empfahl er folgende Strategie: “Kackt in jede Ecke unseres Landes ohne Scham und Zurueckhaltung. Irgendwann wird es hier so stinken, dass die Englaender freiwillig nach Hause gehn.”
Wenn ich sage, dass Kenianer und Inder eine leicht angespannte Beziehung zueinander haben, dann ist das eine masslose Untertreibung. Ein grosser Teil des Geschaeftslebens hier ist seit Generationen in Indischer Hand, was den Kenianern nicht gefaellt. Und viele Inder sind ziemlich rassistisch. In Bolgatanga fanden die schleimigen Indischen Geschaeftsleute es immer unverstaendlich, dass ich in der Disco lieber meine Zeit mit meinen Ghanaischen Freunden verbrachte, als mich von ihnen anmachen zu lassen, obwohl ich doch weiss bin und sie braun und die Ghanaer schwarz. Ist es nicht offensichtlich, dass sie besser sind, weil sie die bessere Hautfarbe haben. Mein Taxifahrer jedenfalls hatte kein Verlangen, sich nach dem Studium in Indien niederzulassen und war schockiert, wie rassistisch selbst seine akademisch gebildeten Kollegen waren.
Irgendwie amuesant, dass ein Kenianer einer Europaerin sagt: “Das erste, was Dich in Indien erwartet, ist ein krasser Kulturschock.” Ich bin gespannt. Gleich geht’s los.
Als Ghandi seine Landsleute zum gewaltfreien Widerstand gegen die Briten aufrief, empfahl er folgende Strategie: “Kackt in jede Ecke unseres Landes ohne Scham und Zurueckhaltung. Irgendwann wird es hier so stinken, dass die Englaender freiwillig nach Hause gehn.”
Wenn ich sage, dass Kenianer und Inder eine leicht angespannte Beziehung zueinander haben, dann ist das eine masslose Untertreibung. Ein grosser Teil des Geschaeftslebens hier ist seit Generationen in Indischer Hand, was den Kenianern nicht gefaellt. Und viele Inder sind ziemlich rassistisch. In Bolgatanga fanden die schleimigen Indischen Geschaeftsleute es immer unverstaendlich, dass ich in der Disco lieber meine Zeit mit meinen Ghanaischen Freunden verbrachte, als mich von ihnen anmachen zu lassen, obwohl ich doch weiss bin und sie braun und die Ghanaer schwarz. Ist es nicht offensichtlich, dass sie besser sind, weil sie die bessere Hautfarbe haben. Mein Taxifahrer jedenfalls hatte kein Verlangen, sich nach dem Studium in Indien niederzulassen und war schockiert, wie rassistisch selbst seine akademisch gebildeten Kollegen waren.
Irgendwie amuesant, dass ein Kenianer einer Europaerin sagt: “Das erste, was Dich in Indien erwartet, ist ein krasser Kulturschock.” Ich bin gespannt. Gleich geht’s los.
Sonntag, Oktober 12, 2008
Wie bestellt
London im Nebel. Ganz wie das Klischee es will. Und irgendwie bin ich erstaunt, dass sie das englische Essen halbwegs in den Griff gekriegt haben in den letzten 20 Jahren aber das Wetter ist immer noch die gleiche Suppe, ueber die unsere Grossvaeter gescherzt haben. Noch eine Stunde, dann geht's weiter nach Nairobi, Kenia. Mein Gastgeber sagt, sie warten auf Regen aber noch ist alles trocken und warm.
Samstag, Oktober 11, 2008
Pustekuchen
Bis spaet in die Nacht mit dem Drucker und den Visitenkarten kaempfen, um sechs Uhr morgens aufstehn, zu Ende packen und im Halbschlaf zum Flughafen rasen, um zur richtigen Uhrzeit einzuchecken, bringt ueberhaupt nichts, wenn man zwar zur richtigen Zeit aber leider am falschen Tag am Schalter steht. Wie konnte das passieren, dass sowohl mein Auftraggeber in Kenia als auch ich davon ausgingen, dass ich heute fliege, nur die Dame im Reisebuero sah das anders und hatte mir einen Flug fuer gestern gebucht? Nun bin ich wieder zu Hause und werde es heute Abend nochmal versuchen. Diesmal hab ich selbst gebucht und bin mir ziemlich sicher, dass das fuer heute ist...
Freitag, Oktober 10, 2008
Sehnsucht
Grade hab ich halbwegs zufaellig einen alten Kollegen aus Ghana getroffen und ach und oh, warum muss ich denn ueberall anders hinfahren und nicht nach da? Hab Sehnsucht nach meinem anderen Zuhause und nach meinen Leuten da und der ganz und gar Ghanaischen Art, der englischen Sprache Gewalt anzutun und dabei so breit zu grinsen, dass ihnen die Zaehne aus den Ohren rausfallen. Ach, da koennen die KenianerInderAethiopier einfach nicht mithalten.
Mittwoch, Oktober 08, 2008
Hier liegt im Grase ein armer Hase
Kennt Ihr den Hasen und den Igel von Janosch? Das ist noch schlimmer, als das urspruengliche Maerchen, wo der Igel sich mit seiner Frau zusammentut, und sie von beiden Enden der Furche abwechseld "Ich bin schon da!" rufen. Janosch's Igel geht nach Hause zu seiner Frau, die braet ihm ein Spiegelei und sie gehn an den Badesee, in der Sonne liegen und faul sein, und er vergisst den ganzen Wettlauf, waehrend der Hase schonmal loslaeuft, um nen Vorsprung zu haben. Der Titel dieses Blog-Posts ist der Spruch, der schliesslich auf seinem Grabstein steht, als er sich zu Tode gelaufen hat.
Bei Alice im Wunderland gibt es einen Hasen, den eine Kollegin von mir haeufig zitiert, der dauernd hechelt: "I'm late, I'm late for a very important date!" ("Ich bin spaet, ich bin spaet, fuer ein sehr wichtiges Date!"... reimt sich im Deutschen etwas holpriger...)
Als ich heute einen erfahrenen Kollegen fragte, ob er mir nen Tip geben koennte, wie ich einem solchen Hasenschicksal entgehen kann, lachte er erstmal laut. Und erklaerte mir dann, dass er mir definitiv und aus eigener Erfahrung erklaeren kann, wie man sich so eine Hasenmuehle bastelt. Wie man das vermeidet? Hm... wir arbeiten dran...
Washington ist ein ganz schoener Kaninchenstall, vor allem, wenn man mit lauter Kollegen zu tun hat, die ebenfalls im internationalen Bereich Karriere machen wollen. Da war das in Ghana schon einfacher, Igel-Vorbilder zu finden. Nun, Ende der Woche mach ich mich erstmal auf meinen (beruflichen) fuenf-Wochen-Trip nach Kenia-Indien-Aethiopien, danach gucken wir mal, wie das mit dem Igel-sein funktionniert. Bis dahin sing ich schoen mit den anderen Hasen im Chor: "I'm late, I'm late, for a very important date, zwodreivier... und jetzt alle!"
Bei Alice im Wunderland gibt es einen Hasen, den eine Kollegin von mir haeufig zitiert, der dauernd hechelt: "I'm late, I'm late for a very important date!" ("Ich bin spaet, ich bin spaet, fuer ein sehr wichtiges Date!"... reimt sich im Deutschen etwas holpriger...)
Als ich heute einen erfahrenen Kollegen fragte, ob er mir nen Tip geben koennte, wie ich einem solchen Hasenschicksal entgehen kann, lachte er erstmal laut. Und erklaerte mir dann, dass er mir definitiv und aus eigener Erfahrung erklaeren kann, wie man sich so eine Hasenmuehle bastelt. Wie man das vermeidet? Hm... wir arbeiten dran...
Washington ist ein ganz schoener Kaninchenstall, vor allem, wenn man mit lauter Kollegen zu tun hat, die ebenfalls im internationalen Bereich Karriere machen wollen. Da war das in Ghana schon einfacher, Igel-Vorbilder zu finden. Nun, Ende der Woche mach ich mich erstmal auf meinen (beruflichen) fuenf-Wochen-Trip nach Kenia-Indien-Aethiopien, danach gucken wir mal, wie das mit dem Igel-sein funktionniert. Bis dahin sing ich schoen mit den anderen Hasen im Chor: "I'm late, I'm late, for a very important date, zwodreivier... und jetzt alle!"
Samstag, Oktober 04, 2008
Evo Si
Normalerweise ist mein blog ziemlich unpolitisch, es geht um Essen und was da drin ist, um Taxifahrer und Frauenkleider. Das liegt vor allem daran, dass ich am liebsten ueber Sachen schreibe, die ich direkt erlebt hab, denn das ist das einzige, worin ich Expertin bin. Die abstrakte politische Analyse ueberlasse ich gerne anderen, die sich darin mehr zu Hause fuehlen. Aber in einem Land wie Bolivien laesst sich das gar nicht so trennen, die Politik durchtraenkt hier den Alltag so sehr, dass sie kein abstrakter Gedanke ist, der irgendwo im Parlamentsgebaeude ausgelebt wird, sondern mir auf Schritt und Tritt begegnet. Die ganze Stadt ist voll von “Evo Si” (Evo [Morales] Ja) Grafitti, das die breite Unterstuetzung des ersten indigenen Praesidenten Boliviens widerspiegelt. Ich habe das Gefuehl, da zu sein, wo Geschichte gemacht wird. Der Linksruck in Suedamerika, ob man den nun unterstuetzt oder nicht, ist eine alltaeglich fuehlbare Veraenderung. Die Welt sieht von hier anders aus.
Selbst die Intellektuellen, die Evo Morales’ Regierung zu populistisch finden und warnen, dass sie nicht die Kapazitaet und Weitsicht hat, tatsaechliche Reformen erfolgreich umzusetzen, selbst die, die sich selbst als moderate Reformer und nicht radikale bezeichnen, haben unheimlichen Respekt vor der Regierung. Nicht Respekt im Sinne von Angst. Sondern tatsaechlichen menschlichen Respekt, weil sie sagen: “Selbst wenn ich nicht denke, dass das funktionnieren wird, eins muss man ihnen lassen, sie sind ehrlich und gradlinig und leben, was sie predigen. Der Praesident zahlt sich selbst ein Monatsgehalt von 1400 Dollar und kein Regierungsangestellter darf mehr verdienen.”
Einer meiner (moderaten) Gespraechspartner hat Freunde im ganzen politischen Spektrum und ueber einen sehr radikalen Freund, der fuer Landangelegenheiten zustaendig ist, sagt er: “Der ist ein reiner Bolschewik aus dem 19. Jahrhundert, der fuehrt ein spartanisches Leben, fuerchtet keine Gefahr, agitiert die armen Massen mit feurigen Reden und kaempft fuer Landumverteilung. Leider hat er weder Erfahrung noch Zeit oder Leidenschaft, wenn es um die Organisation langweiliger Verwaltungsprozesse geht, die fuer die tatsaechliche Umsetzung von Reformen notwendig waeren.”
Eine andere Kollegin beschreibt wie anders sich die Bevoelkerungsmehrheit der Indios fuehlt und benimmt, nun da einer der ihren Praesident ist: Sie empfielt uns eines der besten Restaurants Boliviens und sagt: “Frueher sah man da nur Weisse, aber jetzt haben die Indios keine Scheu mehr, da hin zu gehn, wenn sie’s sich leisten koennen.” Und sie erzaehlt von einem Gespraech mit einem kleinen Indio Jungen, der als Schuhputzer arbeitet: “Was willst Du denn mal werden, wenn Du gross bist?” “Praesident.”
Selbst die Intellektuellen, die Evo Morales’ Regierung zu populistisch finden und warnen, dass sie nicht die Kapazitaet und Weitsicht hat, tatsaechliche Reformen erfolgreich umzusetzen, selbst die, die sich selbst als moderate Reformer und nicht radikale bezeichnen, haben unheimlichen Respekt vor der Regierung. Nicht Respekt im Sinne von Angst. Sondern tatsaechlichen menschlichen Respekt, weil sie sagen: “Selbst wenn ich nicht denke, dass das funktionnieren wird, eins muss man ihnen lassen, sie sind ehrlich und gradlinig und leben, was sie predigen. Der Praesident zahlt sich selbst ein Monatsgehalt von 1400 Dollar und kein Regierungsangestellter darf mehr verdienen.”
Einer meiner (moderaten) Gespraechspartner hat Freunde im ganzen politischen Spektrum und ueber einen sehr radikalen Freund, der fuer Landangelegenheiten zustaendig ist, sagt er: “Der ist ein reiner Bolschewik aus dem 19. Jahrhundert, der fuehrt ein spartanisches Leben, fuerchtet keine Gefahr, agitiert die armen Massen mit feurigen Reden und kaempft fuer Landumverteilung. Leider hat er weder Erfahrung noch Zeit oder Leidenschaft, wenn es um die Organisation langweiliger Verwaltungsprozesse geht, die fuer die tatsaechliche Umsetzung von Reformen notwendig waeren.”
Eine andere Kollegin beschreibt wie anders sich die Bevoelkerungsmehrheit der Indios fuehlt und benimmt, nun da einer der ihren Praesident ist: Sie empfielt uns eines der besten Restaurants Boliviens und sagt: “Frueher sah man da nur Weisse, aber jetzt haben die Indios keine Scheu mehr, da hin zu gehn, wenn sie’s sich leisten koennen.” Und sie erzaehlt von einem Gespraech mit einem kleinen Indio Jungen, der als Schuhputzer arbeitet: “Was willst Du denn mal werden, wenn Du gross bist?” “Praesident.”
Donnerstag, Oktober 02, 2008
Was regste Dich so auf?
Und warum ist Klowasser in Ghana schlimmer als Guelle oder Plumpskloinhalt in Deutschland? Fragt ein regelmaessiger Leser mich in einer email.
Das Geheimnis heist nicht "pasteurisiert" oder "homogenisiert" sondern "ultrahocherhitzt". Wer einen Komposthaufen hat, der weiss, dass der Verwesungsprozess innendrinnen so viel Hitze erzeugt, dass alle gefaehrlichen Keime abgetoetet werden und das Endprodukt harmlos und gesund ist. Ich vermute mal, dass Guelle und Plumpsklos das Gleiche tun.
Die Temperatur des typischen tropischen Toilettenwassers dagegen ist schoen badewannenwarm und die ideale Brutstaette, wo sich Parasiten und Krankheitserreger fuer Colera und andere fiese faekal uebertragene Krankheiten vermehren wie die Karnickel. Besonders gefaehrlich ist dieses Wasser, wenn es beim Giessen direkt ueber die Pflanzenteile gegossen wird, die man verzehrt, also zum Beispiel ueber die Salatblaetter. Anscheinend wirken die Wurzeln und der ganze Pflanzenkoerper ein Bisschen wie ein Filter, so dass, wenn man nur den Boden und nicht die Pflanze selbst waessert, die Gefahr geringer ist.
In Ghana haben sie das Problem dann noch dadurch verstaerkt, dass sie am Marktstand das Gemuese in Wasser gelagert haben, damit es knackig bleibt ohne Kuehlung. Und wo dieses Wasser herkam... das wollte Ihr vermutlich gar nicht erst wissen.
Das Geheimnis heist nicht "pasteurisiert" oder "homogenisiert" sondern "ultrahocherhitzt". Wer einen Komposthaufen hat, der weiss, dass der Verwesungsprozess innendrinnen so viel Hitze erzeugt, dass alle gefaehrlichen Keime abgetoetet werden und das Endprodukt harmlos und gesund ist. Ich vermute mal, dass Guelle und Plumpsklos das Gleiche tun.
Die Temperatur des typischen tropischen Toilettenwassers dagegen ist schoen badewannenwarm und die ideale Brutstaette, wo sich Parasiten und Krankheitserreger fuer Colera und andere fiese faekal uebertragene Krankheiten vermehren wie die Karnickel. Besonders gefaehrlich ist dieses Wasser, wenn es beim Giessen direkt ueber die Pflanzenteile gegossen wird, die man verzehrt, also zum Beispiel ueber die Salatblaetter. Anscheinend wirken die Wurzeln und der ganze Pflanzenkoerper ein Bisschen wie ein Filter, so dass, wenn man nur den Boden und nicht die Pflanze selbst waessert, die Gefahr geringer ist.
In Ghana haben sie das Problem dann noch dadurch verstaerkt, dass sie am Marktstand das Gemuese in Wasser gelagert haben, damit es knackig bleibt ohne Kuehlung. Und wo dieses Wasser herkam... das wollte Ihr vermutlich gar nicht erst wissen.
Wer zu viel reist und zu viel forscht...
der weiss zu viel. Und so frag ich in jeder neuen Grossstadt, in der ich ankomme ganz scheinheilig: Wo wird eigentlich das Gemuese angebaut, das Ihr hier in der Stadt esst? Gibt es innerstaedtischen Gemueseanbau?
Hoert sich harmlos genug an, oder? Meine eigentliche Frage ist: Ist das Gemuese, was es hier gibt mit Kackwasser bewaessert, oder nicht? Ich war lange genug in Ghana und da ungluecklicherweise recht gut mit Forschern befreundet, die sich mit dem Thema beschaeftigten, ob es in Accra in irgendeinem Supermarkt, Hotel, Markt garantiert ohne Abwasser gezogenes Gemuese gab und ihre Antwort lautete: Nein. Egal, ob im superteuren Supermarkt oder am spottbilligen Marktstand, solange Du in der Grossstadt bist, ist die Chance immer gross, dass Du andererleuts Verdauungsprodukte (und Krankheiten) in Deinem Salat findest.
Hier in La Paz lautete die Antwort gluecklicherweise: Staedtische Landwirtschaft? Nee, gibts nicht, wird alles aus dem Umland angekarrt. Und haeufig mit Gletscherschmelzwasser bewaessert. Na, das hoert man doch gern.
Hoert sich harmlos genug an, oder? Meine eigentliche Frage ist: Ist das Gemuese, was es hier gibt mit Kackwasser bewaessert, oder nicht? Ich war lange genug in Ghana und da ungluecklicherweise recht gut mit Forschern befreundet, die sich mit dem Thema beschaeftigten, ob es in Accra in irgendeinem Supermarkt, Hotel, Markt garantiert ohne Abwasser gezogenes Gemuese gab und ihre Antwort lautete: Nein. Egal, ob im superteuren Supermarkt oder am spottbilligen Marktstand, solange Du in der Grossstadt bist, ist die Chance immer gross, dass Du andererleuts Verdauungsprodukte (und Krankheiten) in Deinem Salat findest.
Hier in La Paz lautete die Antwort gluecklicherweise: Staedtische Landwirtschaft? Nee, gibts nicht, wird alles aus dem Umland angekarrt. Und haeufig mit Gletscherschmelzwasser bewaessert. Na, das hoert man doch gern.
Dienstag, September 30, 2008
Egal wie reich Du bist, Indio bleibt Indio
Gestern haben wir uns ueber die verschiedenen Bedeutungen von Armut in Bolivien unterhalten und den bestaendigen Rassismus zwischen weiss und braun. Und da sagte einer meiner Gespraechspartner diesen Satz. Er erklaerte: Selbst wenn beide den gleichen Mercedes fahren und in fetten Hauesern wohnen und Nachbarn sind, wenn sie auf's Amt gehn, zur Polizei, zum Arzt, wird der Indio wie ein Indio behandelt und der Weisse wie ein Weisser. Eine Kollegin erzaehlte: Das ist unglaublich, wenn Du hier ins Krankenhaus gehst und siehst, wie unterschiedlich sie die werdenden Muetter behandeln. Wenn Du Indio bist, gehn die einfach davon aus, dass Du haerter im Nehmen bist und weniger Schmerzmittel brauchst.
Heureka!
Wer sagte das noch, als er in die Badewanne sprang, sah, wieviel Wasser im Bad rumspritzte, weil er es mit seiner Masse verdraengt hatte und dadurch ein grundlegendes Naturgesetz entdeckte? Nun, heute morgen hatte ich zum Thema Masse und Verdraengung auch einen Heureka-Moment: Je dicker der Bauch, desto zeiger das Bein.
Vor ein paar Wochen kaufte ich dieses Kleid zum Reinwachsen und im Buero tragen, grade aber etwas weiter geschnitten und der Rock endet knapp ueberm Knie. Ja, von wegen. Wenn man dann mal reingewachsen ist, sieht man, dass die zugenommene Masse den Saum des Kleides ganz schoen nach oben verdraengt. Heureka! Sag ich nur... Das lenkt zwar ganz gut vom Bauch ab, is aber n bisschen kurz, um's bei der Arbeit zu tragen - zumindest in dem Bereich in dem ich arbeite.
Vor ein paar Wochen kaufte ich dieses Kleid zum Reinwachsen und im Buero tragen, grade aber etwas weiter geschnitten und der Rock endet knapp ueberm Knie. Ja, von wegen. Wenn man dann mal reingewachsen ist, sieht man, dass die zugenommene Masse den Saum des Kleides ganz schoen nach oben verdraengt. Heureka! Sag ich nur... Das lenkt zwar ganz gut vom Bauch ab, is aber n bisschen kurz, um's bei der Arbeit zu tragen - zumindest in dem Bereich in dem ich arbeite.
Sonntag, September 28, 2008
Wie gehts?
Seit ich gestern Nacht hier angekommen bin, stell ich mir diese Frage immer wieder. Meine Auftraggeber haben ja vorgeschlagen: "Komm nen Tag frueher an, dann kannste Sonntag kotzen und Montag anfangen zu arbeiten." Und: "Sollen wir Dir ein Hotel im tiefer gelegenen Teil der Stadt buchen? Dann hast Du zwar nen laengeren Anfahrtsweg zum Buero, aber die Chancen stehen besser, dass Du nachts schlafen kannst."
Also beobachte ich jede Magenbewegung, jeden morgendlichen Brumschaedel und frage mich: Ist das jetzt Hoehenkrankheit, oder bin ich einfach nur muede und hungrig nach einer langen Reise. Normalerweise versucht man ja, sich durch langsamen Aufstieg an die Hoehe zu gewoehnen. Diese Option ist dem Flugreisenden leider verwehrt. Ein Teil von mir wuenscht sich, sie haetten weniger Trara um die Hoehenkrankheit gemacht, denn wenn man darauf wartet, ist es natuerlich auch leichter, sie sich einfach einzubilden und sich schlecht zu fuehlen, weil man weiss, dass das dazugehoert.
Andererseits sind meine Auftraggeber nicht die einzigen, die ein Spiel drum machen... Nicht zufaellig wohnen die reichen Bolivianer hier im Tal (was eher ein Plateau als ein Tal ist und immer noch verdammt hoch liegt) und die Slums sind auf den Bergspitzen. Und ich war noch nie in einem Hotel, wo sie ausser Buegeleisen und Foehn auf dem Zimmer auch einen Sauerstofftank anbieten.
Wie's geht? Nun, erschoepft von der Reise, gut geschlafen und sogar entspannte Traeume gehabt, wo alles, was zuerst kompliziert aussah, eine ganz einfache Loesung hatte (nach Wochen mit Traeumen, wo alles, was zuerst einfach aussah, am Ende ungemein kompliziert wurde). Aufgewacht mir leichten Kopfschmerzen, aber sonst ok. Werde mir einen weiteren langsamen Tag goennen. Und vielleicht rausfinden, wie dieser Sauerstofftank funktionniert.
Es ist toll, wieder unterwegs zu sein, und neue Dinge zu sehn ueber die es sich zu schreiben lohnt!
Also beobachte ich jede Magenbewegung, jeden morgendlichen Brumschaedel und frage mich: Ist das jetzt Hoehenkrankheit, oder bin ich einfach nur muede und hungrig nach einer langen Reise. Normalerweise versucht man ja, sich durch langsamen Aufstieg an die Hoehe zu gewoehnen. Diese Option ist dem Flugreisenden leider verwehrt. Ein Teil von mir wuenscht sich, sie haetten weniger Trara um die Hoehenkrankheit gemacht, denn wenn man darauf wartet, ist es natuerlich auch leichter, sie sich einfach einzubilden und sich schlecht zu fuehlen, weil man weiss, dass das dazugehoert.
Andererseits sind meine Auftraggeber nicht die einzigen, die ein Spiel drum machen... Nicht zufaellig wohnen die reichen Bolivianer hier im Tal (was eher ein Plateau als ein Tal ist und immer noch verdammt hoch liegt) und die Slums sind auf den Bergspitzen. Und ich war noch nie in einem Hotel, wo sie ausser Buegeleisen und Foehn auf dem Zimmer auch einen Sauerstofftank anbieten.
Wie's geht? Nun, erschoepft von der Reise, gut geschlafen und sogar entspannte Traeume gehabt, wo alles, was zuerst kompliziert aussah, eine ganz einfache Loesung hatte (nach Wochen mit Traeumen, wo alles, was zuerst einfach aussah, am Ende ungemein kompliziert wurde). Aufgewacht mir leichten Kopfschmerzen, aber sonst ok. Werde mir einen weiteren langsamen Tag goennen. Und vielleicht rausfinden, wie dieser Sauerstofftank funktionniert.
Es ist toll, wieder unterwegs zu sein, und neue Dinge zu sehn ueber die es sich zu schreiben lohnt!
Ich hab sowas noch nie gesehn
Je mehr man reist, desto seltener hat man das Gefuehl. Als ich heute morgen die Vorhaenge aufzog, erwartete ich, eine weitere arme Grossstadt zu sehn und ich hab schon viele arme Grossstaedte gesehn. Dann hab ich mir die Augen gerieben und "Wow" gesagt und erstmal tief durchgeatmet. Ich weiss noch nicht mal, ob ich diese Stadtlandschaft so beschreiben kann, dass Ihr Euch das vorstellen koennt.
Landschaft, das ist das wichtigste Wort hier, es ist nicht "eine Stadt in den Bergen" sondern "Berge mit einer Stadt drauf". Also, stellt Euch mal vertrocknete steile grau-gelb-rot gestreifte Tafelberge vor, wie Ihr sie von Fotos des Grand Cannyon kennt. Vielleicht nicht ganz so eng beieinander. Ein paar besonders hartgesottene Baeume klammern sich in die Ecken, ansonsten ist alles kahl. Und wo immer eine Nische gross genug ist, fuer ein Haus, klebt ein Haus. Auch auf den flachen Bergspitzen und in den Taelern haben sie eine wilde Mischung aus alten und neuen Haeusern zusammengewuerfelt.
So weit ich das von hier sehn kann, hat das Ganze aber nicht die klare Struktur eines einzelnen Cannyons, sondern geht einfach in jede Richtung immer so weiter, hinter den Bergen sind weitere Berge und weitere Berge, alles staubtrocken und eigenartig verloren. Wer kommt auf die Idee, hier einer Grosstadt hin zu bauen?
Landschaft, das ist das wichtigste Wort hier, es ist nicht "eine Stadt in den Bergen" sondern "Berge mit einer Stadt drauf". Also, stellt Euch mal vertrocknete steile grau-gelb-rot gestreifte Tafelberge vor, wie Ihr sie von Fotos des Grand Cannyon kennt. Vielleicht nicht ganz so eng beieinander. Ein paar besonders hartgesottene Baeume klammern sich in die Ecken, ansonsten ist alles kahl. Und wo immer eine Nische gross genug ist, fuer ein Haus, klebt ein Haus. Auch auf den flachen Bergspitzen und in den Taelern haben sie eine wilde Mischung aus alten und neuen Haeusern zusammengewuerfelt.
So weit ich das von hier sehn kann, hat das Ganze aber nicht die klare Struktur eines einzelnen Cannyons, sondern geht einfach in jede Richtung immer so weiter, hinter den Bergen sind weitere Berge und weitere Berge, alles staubtrocken und eigenartig verloren. Wer kommt auf die Idee, hier einer Grosstadt hin zu bauen?
"Entschuldigung, Meine Kollegin hat bei der Buchung einen Fehler gemacht!"
Als ich mit der Besichtigung meiner Suite (zwei Schlafzimmer, zwei Badezimmer, Wohnzimmer mit Kuechenecke) fertig war, bin ich gleich zur Rezeption gegangen, um mich zu beschweren: "Bitte, geben sie mir ein kleineres Zimmer, ich brauch keine vier Betten." Der Concierge laechelt mich an: "Tut mir leid, es war kein kleineres Zimmer mehr frei. Aber keine Sorge, wir berechnen Ihnen nur den Preis des Zimmers, das Sie gebucht haben." Wow. Jetzt such ich mir ein Bett aus und schlafe mit Genuss...
Oh ich haett ihn knutschen koennen...
Den Fahrer meines Hotels, der mit seinem Schild und meinem Namen drauf in La Paz am Flughafen auf mich wartete. In meiner eigenen kleinen Welt war ich naemlich fest davon ueberzeugt, dass mein Flug um 12 Uhr Mittags in La Paz ankaeme. In der anderen grossen Welt (auch Realitaet genannt) war die Ankunftszeit leider 12 Uhr Mitternacht und das ist in einer grossen fremden Stadt, in der alle (ausser mir) nur Spanisch sprechen, keine gute Ankunftszeit. Vor allem, wenn mir nicht klar ist, ob ich dem Hotel meine (selbstgemachte) Ankunftszeit oder meinen Flugplan geschickt hatte...
Auf dem Weg ins Tal hat der Fahrer uns dann gleich mit einigen lokalen Eigenheiten vertraut gemacht: Vor der Abfahrt fragte er alle Fahrgaeste: "Moechten Sie einen Koka-Tee?" und zueckte die Thermoskanne. Und nachdem wir die halbe Strecke den Berg runter waren, sah ich ploetzlich, wie er sich zweimal inbruenstig bekreuzigte und die Fingerspitzen kuesste, als dankte er Gott, dass er mal wieder heil ins Tal gekommen ist. Dafuer muss man wissen, dass auf dem Berg nicht nur der Flughafen, sondern auch die aermeren Wohngebiete (= Slums) sind...
Auf dem Weg ins Tal hat der Fahrer uns dann gleich mit einigen lokalen Eigenheiten vertraut gemacht: Vor der Abfahrt fragte er alle Fahrgaeste: "Moechten Sie einen Koka-Tee?" und zueckte die Thermoskanne. Und nachdem wir die halbe Strecke den Berg runter waren, sah ich ploetzlich, wie er sich zweimal inbruenstig bekreuzigte und die Fingerspitzen kuesste, als dankte er Gott, dass er mal wieder heil ins Tal gekommen ist. Dafuer muss man wissen, dass auf dem Berg nicht nur der Flughafen, sondern auch die aermeren Wohngebiete (= Slums) sind...
Samstag, September 27, 2008
Ach ja,
die Antwort ist ja.
Also: Ich habe nicht zu viel gegessen (obwohl ich so viel esse, dass mein Tangotaenzer und ich darueber scherzen, dass wir vielleicht kein Baby sondern einen Bandwurm kriegen), sondern bin schwanger. Juhuu!
Also: Ich habe nicht zu viel gegessen (obwohl ich so viel esse, dass mein Tangotaenzer und ich darueber scherzen, dass wir vielleicht kein Baby sondern einen Bandwurm kriegen), sondern bin schwanger. Juhuu!
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