Tatsaechlich, der Abreisetermin rueckt immer naeher, dieses Wochenende (wenn denn die Fluege gehen) werde ich zum ersten Mal nach Afrika fliegen, seit ich Mutter bin. Sarah wird mich vermutlich weniger vermissen, als ich sie. Maenne arbeitet diese Woche Ueberstunden, damit er naechste Woche mehr Zeit hat, die Nanny ist vorgewarnt und ich bin gespannt, wie es sich anfuehlt.
Aber jetzt gehen Baby und ich erstmal zu Mr Skip, Kindermusik am Morgen, dann kann Sarah mit dem Hintern wackeln, waehrend ich mir mit den anderen Muettern nen Kaffee trinke. Ich liebe es, in einer Grossstadt zu wohnen...
Montag, April 19, 2010
Montag, April 12, 2010
Sie hat sich nicht mal weh getan...
Das ist ein Satz, mit dem ich nun Geschichten ueber Sarah's neuste Erkundungen von Schwerkraft und Geschwindigkeit einleiten muss. Denn obwohl wir alle Spannung moegen, will von denen, die sie lieben, keiner einen Bericht lesen, der anfaengt mit:
"Sarah ist kopfueber aus ihrem Hochstuhl gefallen." und wo man bis zum Ende lesen muss, um zu sehn, wie schlimm die Verletzungen sind.
Also, Sarah hat, wie so oft, im Hochstuhl in der Kueche gesessen und mir beim Kochen zugesehn. Sie hat ein bisschen gequaekt, ich hab die Pfannkuchen umgedreht und ploetzlich seh ich im Augenwinkel eine Bewegung, die zu schnell ist, um gut zu sein und als ich mich umdreh, haengt nur noch ein Fuss im Stuehlchen fest und der Rest des Kindes haengt kopfueberverdreht knapp ueber dem Boden und schreit. Ich hab mich schon tausendmal geaergert, dass sich in dem Stuhl ihre Fuesse immer so verhaken, wenn ich versuche, sie rauszuheben. Aber eigentlich ist das doch gut...
Was es so schwierig macht, kleine Kinder heil zu grossen Kindern werden zu lassen, ist dass sie einen nie vorwarnen, wenn sie etwas neues gelernt haben, sondern es einem immer ganz stolz zeigen.
"Mama! Mama! Ohne Zaehne!"
"Sarah ist kopfueber aus ihrem Hochstuhl gefallen." und wo man bis zum Ende lesen muss, um zu sehn, wie schlimm die Verletzungen sind.
Also, Sarah hat, wie so oft, im Hochstuhl in der Kueche gesessen und mir beim Kochen zugesehn. Sie hat ein bisschen gequaekt, ich hab die Pfannkuchen umgedreht und ploetzlich seh ich im Augenwinkel eine Bewegung, die zu schnell ist, um gut zu sein und als ich mich umdreh, haengt nur noch ein Fuss im Stuehlchen fest und der Rest des Kindes haengt kopfueberverdreht knapp ueber dem Boden und schreit. Ich hab mich schon tausendmal geaergert, dass sich in dem Stuhl ihre Fuesse immer so verhaken, wenn ich versuche, sie rauszuheben. Aber eigentlich ist das doch gut...
Was es so schwierig macht, kleine Kinder heil zu grossen Kindern werden zu lassen, ist dass sie einen nie vorwarnen, wenn sie etwas neues gelernt haben, sondern es einem immer ganz stolz zeigen.
"Mama! Mama! Ohne Zaehne!"
Dienstag, April 06, 2010
Sprachgenie
Sarah hat ihren ersten Satz gesagt. Und, falls Ihr da beunruhigt ward, auf Deutsch:
"Wawa ei."
Ok, auf Baby Deutsch. Und vielleicht auch nur der stolzen Mutter verstaendlich: "Ich will den Hund (Wawa) streicheln (ei)."
Zum Thema Ei gibt es auch noch mehr herausragendes zu erzaehlen: Sie hat ihr erstes Osterei gefunden. Und war davon so begeistert, dass sie sich damit begnuegt hat, und die anderen Eier den anderen Kindern ueberlassen hat. Grosszuegig... oder bescheuert?
Freitag, April 02, 2010
Sonntag, März 28, 2010
Wo ist Baba?
Baba ist wieder abgereist. Ich hatte ja den Ehrgeiz, dass Sarah in den zwei Wochen das Wort Oma lernt. Und haette darueber fast uebersehen, dass sie meiner Mutter ihren eigenen Namen, Baba, gegeben hat. An einem der letzten Tage, waehrend es in Stroemen regnete, waren wir in der grossen Halle des Hauptbahnhofs. Sarah und ich sind Hand in Hand spazieren gegangen, waehrend meine Mutter auf unsere Sachen aufpasste. Als wir fast die Ausgangstuere erreicht hatten, drehte sich Sarah ploetzlich um, zeigte in Richtung Oma und sagte: "Baba". Was in Babysprache vermutlich hiess: "Wir koennen doch die Oma nicht einfach hier lassen." Und nachdem ich den Namen einmal erkannt hatte, hoerte ich sie ihn immer wieder benutzen. Gestern bin ich mit Sarah auf Omas Rennstrecke (von uns zum Capitol) spazieren gegangen. Weil der Kinderwagen nach vorne zeigt, konnte sie mich nicht sehn und war fuer lange Strecken des Weges ueberzeugt, ich sei ihre Baba...
Montag, März 22, 2010
Hundeleben
Schweinehunde, Huehnerhunde, Hasenhunde, Hundehunde... alles Wawa.
Gestern waren wir mit der Familie auf einer kleinen alten Streichelfarm vor den Toren Washingtons. Das historische Farmhaus (seit 16schlagmichtot von Einwandern besiedelt) lag auf einem Huegel eingequetscht zwischen Autobahnen. Aber solange man nicht nach rechts guckte (auf die naechste Autobahn), war der Ausblick romantisch und Sarah war begeistert von den ganzen Hunden, die sie hatten. Hund (also Wawa) ist eines ihrer ersten Woerter und sie wird immer ganz aufgeregt gluecklich, wenn sie einen sieht. Und damit sie sich noch mehr freuen kann, hat sie einfach alles, was Fell oder Federn hat, und worauf sie runtergucken konnte, zum Hund gemacht. Nur die Kuehe waren ganz sie selbst.
"Sarah, guck mal, Schweine!"
"Wawa!"
"Und Huehner!"
"Wawa! Wawa!"
"Und kleine Hoppelhaeschen"
"Wawa"
"Oh, und eine Muhkuh"
"Mah"
Gestern waren wir mit der Familie auf einer kleinen alten Streichelfarm vor den Toren Washingtons. Das historische Farmhaus (seit 16schlagmichtot von Einwandern besiedelt) lag auf einem Huegel eingequetscht zwischen Autobahnen. Aber solange man nicht nach rechts guckte (auf die naechste Autobahn), war der Ausblick romantisch und Sarah war begeistert von den ganzen Hunden, die sie hatten. Hund (also Wawa) ist eines ihrer ersten Woerter und sie wird immer ganz aufgeregt gluecklich, wenn sie einen sieht. Und damit sie sich noch mehr freuen kann, hat sie einfach alles, was Fell oder Federn hat, und worauf sie runtergucken konnte, zum Hund gemacht. Nur die Kuehe waren ganz sie selbst.
"Sarah, guck mal, Schweine!"
"Wawa!"
"Und Huehner!"
"Wawa! Wawa!"
"Und kleine Hoppelhaeschen"
"Wawa"
"Oh, und eine Muhkuh"
"Mah"
Mittwoch, März 17, 2010
Elefantenrennen


Wir hatten ja das Geruecht schon gehoert, dass gestern die Elefanten los sein sollten... haben es aber einfach geflissentlich ignoriert und sind zum Spielplatz gegangen. Und da packten dann ploetzlich alle Muetter ihre Kinder und fingen an zu rennen: "Die Elefanten sind da, die Elefanten sind da!" Wir natuerlich hin.
Und tatsaechlich, da sind se. Halten einander Schwanz in Ruessel und laufen in Richtung Capitol. Wir hinterher. Schon eigenartig, niemand wuerde mich je dazu bringen, joggen zu gehn. Noch dazu mit nem fetten Baby im Arm. Ausser zehn Elefanten. Zum Glueck haben sie vor dem Capitol fuer ein paar Minuten angehalten, um jedem die Moeglichkeit zu geben, ein gutes Foto zu schiessen. Also jedem, der drei Meter gross ist, dann meine Fotos haben leider vor allem Hinterkoepfe und wenig Elefanten. So gross sind die dann doch nicht. Aber Sarah war begeistert und Mutter und ich hatten Traenen in den Augen. Nicht vor Erschoepfung, sondern vor Ruehrung. Was will man mehr.
Was die Elefanten in Washington zu tun hatten? Anscheinend gibt es jedes Jahr im Fruehjahr diese Elefantenparade wenn der Zirkus in der Stadt ist.
Donnerstag, März 11, 2010
Geburtstagskinder
Heute ist Sarah's erster Geburtstag.
Sie kann laufen (seit drei Wochen oder so).
Sie sagt Mama, Dada, Ingrid, Co(llin), tickletickle (das heisst: "killekille" und wenn sie das sagt "Tkltkl!", streckt sie dabei die Zunge raus und kitzelt sich selbst am Bauch. Oder ihren Papa. Nie ihre Mama und das ist auch gut so. Ratet mal, wer ihr das beigebracht hat...), Wa (fuer Wauwau), da (und zeigt unermuedlich auf Baueme, Briefkaesten, Katzen und Dinge, die nur sie selbst sieht).
Vor ein paar Tagen haben wir zusammen ihr erstes Bild gemalt. "Da!"
Ihr absolutes und ungeschlagenes Lieblingsessen sind Blaubeeren. Die verschlingt sie mit einer solchen Geschwindigkeit (wenn man nicht aufpasst), dass viele unzerkaut und unverdaut in ihrer Windel landen.
Wenn ich ihr eine Nudel mit Sauce fuetter und sie die Sauce nicht mag, kann sie die mit ihren kleinen Fingerchen entfernen und in ihr Haar schmieren, und dann die Nudel solo geniessen.
Sie weiss, wie man von abends 7 bis morgens 6 durchschlaeft. Obwohl sie von dem Wissen nicht immer Gebrauch macht.
Sie ist fasziniert von Buechern. Zuerst wollte sie sie immer essen. Jetzt ist ihre Obsession: Umblaettern. Manchmal guckt sie sich sogar die Bilder an.
Ihr neustes Spiel ist: Taschentuch zerreissen. Die kleinere Haelfte kriegt Mama, die groessere Haelfte wird nochmal zerrissen. Die kleinere Haelfte kriegt Mama usw. Bis das letzte Fitzelchen zu klein zum Zerreissen ist. Dann ist sie am Ziel angekommen, denn dieses Fitzelchen muss ganz schnell in den Mund gesteckt werden, bevor Mama das merkt.
Ueberhaupt, in den Mund stecken... Wir hatten mal eine Nachbarin, die den (hinter dem Ruecken) Spitznamen "Staeubchen" hatte, weil sie ihr sehr sauberes Auto jeden Tag putzte und immer noch ein Staeubchen fand. Nicht dass unsere Wohnung oder der Spielplatz ebenso sauber waeren wie jenes Auto. Aber Sarah findet auch die kleinsten Staeubchen, Steinchen, Hundescheisschen schneller als man gucken kann und ZACK in den Mund damit.
Wer sind die anderen Geburtstagskinder des Tages? Mama und Papa. Beide sind auch heute ein Jahr alt geworden und wurden im gleichen Moment geboren, als Sarah das Licht des Kreisssaals erblickte. Natuerlich sind die Koerper, in denen die beiden sich aufhalten, schon ein wenig aelter, aber sie waren vor einem Jahr etwa genauso verwirrt wie ein Neugeborenes und haben im letzten Jahr ebenfalls verdammt viel gelernt.
Wenn ich mich einen Moment ruhig hin setze und ueber dieses eine Jahr nachdenke und was das fuer mich bedeutet, wie wichtig und schoen und schwer und aussergewoehnlich es war, dann kommen mir die Traenen... aber ich finde keine Worte, die wirklich beschreiben, was ich fuehle.
Sie kann laufen (seit drei Wochen oder so).
Sie sagt Mama, Dada, Ingrid, Co(llin), tickletickle (das heisst: "killekille" und wenn sie das sagt "Tkltkl!", streckt sie dabei die Zunge raus und kitzelt sich selbst am Bauch. Oder ihren Papa. Nie ihre Mama und das ist auch gut so. Ratet mal, wer ihr das beigebracht hat...), Wa (fuer Wauwau), da (und zeigt unermuedlich auf Baueme, Briefkaesten, Katzen und Dinge, die nur sie selbst sieht).
Vor ein paar Tagen haben wir zusammen ihr erstes Bild gemalt. "Da!"
Ihr absolutes und ungeschlagenes Lieblingsessen sind Blaubeeren. Die verschlingt sie mit einer solchen Geschwindigkeit (wenn man nicht aufpasst), dass viele unzerkaut und unverdaut in ihrer Windel landen.
Wenn ich ihr eine Nudel mit Sauce fuetter und sie die Sauce nicht mag, kann sie die mit ihren kleinen Fingerchen entfernen und in ihr Haar schmieren, und dann die Nudel solo geniessen.
Sie weiss, wie man von abends 7 bis morgens 6 durchschlaeft. Obwohl sie von dem Wissen nicht immer Gebrauch macht.
Sie ist fasziniert von Buechern. Zuerst wollte sie sie immer essen. Jetzt ist ihre Obsession: Umblaettern. Manchmal guckt sie sich sogar die Bilder an.
Ihr neustes Spiel ist: Taschentuch zerreissen. Die kleinere Haelfte kriegt Mama, die groessere Haelfte wird nochmal zerrissen. Die kleinere Haelfte kriegt Mama usw. Bis das letzte Fitzelchen zu klein zum Zerreissen ist. Dann ist sie am Ziel angekommen, denn dieses Fitzelchen muss ganz schnell in den Mund gesteckt werden, bevor Mama das merkt.
Ueberhaupt, in den Mund stecken... Wir hatten mal eine Nachbarin, die den (hinter dem Ruecken) Spitznamen "Staeubchen" hatte, weil sie ihr sehr sauberes Auto jeden Tag putzte und immer noch ein Staeubchen fand. Nicht dass unsere Wohnung oder der Spielplatz ebenso sauber waeren wie jenes Auto. Aber Sarah findet auch die kleinsten Staeubchen, Steinchen, Hundescheisschen schneller als man gucken kann und ZACK in den Mund damit.
Wer sind die anderen Geburtstagskinder des Tages? Mama und Papa. Beide sind auch heute ein Jahr alt geworden und wurden im gleichen Moment geboren, als Sarah das Licht des Kreisssaals erblickte. Natuerlich sind die Koerper, in denen die beiden sich aufhalten, schon ein wenig aelter, aber sie waren vor einem Jahr etwa genauso verwirrt wie ein Neugeborenes und haben im letzten Jahr ebenfalls verdammt viel gelernt.
Wenn ich mich einen Moment ruhig hin setze und ueber dieses eine Jahr nachdenke und was das fuer mich bedeutet, wie wichtig und schoen und schwer und aussergewoehnlich es war, dann kommen mir die Traenen... aber ich finde keine Worte, die wirklich beschreiben, was ich fuehle.
Mittwoch, März 03, 2010
Ein Buero fuer Eva?
Oder vielleicht eher: Eine Ecke in einem Buero fuer Eva? Heute schau ich mir Affinity Lab an, http://www.affinitylab.com/ ein Buero, in dem man einen Schreibtisch ganz oder halb oder weniger als halb mieten kann, und dann sitzt man mit lauter anderen zusammen und jeder arbeitet an seinem eigenen Projekt, und keiner sitzt einsam im ausgewaschenen Maenner-T-Shirt am eigenen Kuechentisch.
Einmal die Woche haben sie ein Mittagessenseminar, das geht von Rechtsanwaltsvortraegen bis Hulahoop Unterricht. Es gibt Konferenzraeume, die ich zum Beispiel nutzen koennte, um Seminare abzuhalten.
Nachdem der Manager mir die Raeumlichkeiten gezeigt und ein bisschen was erzaehlt hat, kann ich heute probearbeiten, um zu sehn, wie sich das anfuehlt. Und ich muss sagen: Fuehlt sich gut an. Jetzt muss ich nur noch warten bis mein Einkommen regelmaessiger ist, so dass ich mir das auch wirklich leisten kann. Ach ja, noch was Gutes: Man mietet hier von Monat zu Monat, falls man also zu gross oder zu klein wird, kann man schnell wieder raus. Oder wenn man mal einen Monat oder zwei unterwegs ist.
Eine halbe Stunde Anfahrt mit der Metro ist ungefaehr das Gleiche, was ich bei meinem letzten Buerojob hatte und fuer den durchschnittlichen Washingtoner eine kurze Anfahrtszeit (weil so viele hier in den Vororten leben). Gelegen ist das ganze in der leicht wilden U-Street, die auf der einen Seite Ausgehmeile, auf der anderen Seite runtergekommen ist. Das Buero ist auf dieser anderen Seite...
Einmal die Woche haben sie ein Mittagessenseminar, das geht von Rechtsanwaltsvortraegen bis Hulahoop Unterricht. Es gibt Konferenzraeume, die ich zum Beispiel nutzen koennte, um Seminare abzuhalten.
Nachdem der Manager mir die Raeumlichkeiten gezeigt und ein bisschen was erzaehlt hat, kann ich heute probearbeiten, um zu sehn, wie sich das anfuehlt. Und ich muss sagen: Fuehlt sich gut an. Jetzt muss ich nur noch warten bis mein Einkommen regelmaessiger ist, so dass ich mir das auch wirklich leisten kann. Ach ja, noch was Gutes: Man mietet hier von Monat zu Monat, falls man also zu gross oder zu klein wird, kann man schnell wieder raus. Oder wenn man mal einen Monat oder zwei unterwegs ist.
Eine halbe Stunde Anfahrt mit der Metro ist ungefaehr das Gleiche, was ich bei meinem letzten Buerojob hatte und fuer den durchschnittlichen Washingtoner eine kurze Anfahrtszeit (weil so viele hier in den Vororten leben). Gelegen ist das ganze in der leicht wilden U-Street, die auf der einen Seite Ausgehmeile, auf der anderen Seite runtergekommen ist. Das Buero ist auf dieser anderen Seite...
Sonntag, Februar 28, 2010
Schnurri-Liesel
Ich hab ja eine ganze Sammlung aufregender Wimpern, die als Taschenkostuem ueberall hin mitreisen koennen und einen im Handumdrehen verkleiden. Gestern hab ich der Sammlung der Anklebkostueme eine neue Dimension hinzugefuegt. Ich sag nur: "Ist der kleine Mann da Will's Frau?" (fragten mehrere Gaeste auf der verspaeteten Karnevalsparty)
Es ist schon erstaunlich, wie verkleidet man mit Anklebeschnurri ist. Um das Kostuem perfekt zu machen, hab ich mir noch nen Schatten auf die Wangen und das Kinn gemalt, nen Hut aufgesetzt, Anzug und Kravatte angezogen und mir die Hose mit ner Rolle Klopapier ausgepolstert.
Frauen, die mich nicht leiden koennen, waren ploetzlich freundlich zu mir, ein Freund von uns, der ein ausgewiesener Frauenheld ist, ist an mir vorbeigegangen und hat nur gedacht: Noch'n kleiner Mann... und erst beim dritten hingucken gesehn, wer der kleine Mann ist. Ich sag bloss: Nie mehr reisen ohne Schnurri. Das einzige Problem: Der Zwirbelschnurrbart war so lang, dass ich meinen Wein nur mit Strohhalm trinken konnte.
Es ist schon erstaunlich, wie verkleidet man mit Anklebeschnurri ist. Um das Kostuem perfekt zu machen, hab ich mir noch nen Schatten auf die Wangen und das Kinn gemalt, nen Hut aufgesetzt, Anzug und Kravatte angezogen und mir die Hose mit ner Rolle Klopapier ausgepolstert.
Frauen, die mich nicht leiden koennen, waren ploetzlich freundlich zu mir, ein Freund von uns, der ein ausgewiesener Frauenheld ist, ist an mir vorbeigegangen und hat nur gedacht: Noch'n kleiner Mann... und erst beim dritten hingucken gesehn, wer der kleine Mann ist. Ich sag bloss: Nie mehr reisen ohne Schnurri. Das einzige Problem: Der Zwirbelschnurrbart war so lang, dass ich meinen Wein nur mit Strohhalm trinken konnte.
Freitag, Februar 26, 2010
Mietspielzeug
Im Internet gibt es alles. Zum Beispiel Spielzeugleihdienste. Wo man sich immer wieder neue Spielzeuge aussuchen, zuschicken lassen und zurueck schicken kann, sobald's einen langweilt.
http://www.babyplays.com.
Das ist nicht nur deshalb toll, weil man sich weniger langweilt oder Geld spart, sondern vor allem, weil man den ganzen Mist dann nicht ewig in der Wohnung rumliegen hat... Ausserdem ist es toll, Paeckchen zu kriegen.
Ach ja, zum Thema Paeckchen. In unserer Nachbarschaft ist das anscheinend im Moment der neuste Trend, dass Drogendealer das Marihuana per UPS verschicken. Nicht zu sich nach Hause, da waeren die ja ganz schoen bloed, sondern zu einem dieser Haeuser, wo tagsueber keiner zu Hause ist. Der Kurrier (Drogenkurrier im wahrsten Sinne) liefert das Paeckchen auf der Veranda ab (das machen die hier wirklich, wenn keiner die Tuer oeffnet, legen die die Paeckchen einfach so davor) und der Dealer kommt und holt es ab, bevor Mama und Papa von der Arbeit nach Hause kommen.
Wie gesagt, es ist toll, Paeckchen zu kriegen...
http://www.babyplays.com.
Das ist nicht nur deshalb toll, weil man sich weniger langweilt oder Geld spart, sondern vor allem, weil man den ganzen Mist dann nicht ewig in der Wohnung rumliegen hat... Ausserdem ist es toll, Paeckchen zu kriegen.
Ach ja, zum Thema Paeckchen. In unserer Nachbarschaft ist das anscheinend im Moment der neuste Trend, dass Drogendealer das Marihuana per UPS verschicken. Nicht zu sich nach Hause, da waeren die ja ganz schoen bloed, sondern zu einem dieser Haeuser, wo tagsueber keiner zu Hause ist. Der Kurrier (Drogenkurrier im wahrsten Sinne) liefert das Paeckchen auf der Veranda ab (das machen die hier wirklich, wenn keiner die Tuer oeffnet, legen die die Paeckchen einfach so davor) und der Dealer kommt und holt es ab, bevor Mama und Papa von der Arbeit nach Hause kommen.
Wie gesagt, es ist toll, Paeckchen zu kriegen...
Donnerstag, Februar 18, 2010
Schneeheeeheee

Ok, alle schimpfen ueber's Wetter. Immer, das gehoert sich so. Aber irgendwie ist das auch toll, wenn man ein Wetter erlebt, das krasser ist, als normal. Ich war noch nie irgendwo, wo's so geschneit hat. Ich hab mich daran erinnert, wie wir als Kinder mit dem Vater den Wetterbericht geguckt haben und uns dann immer ganz klammheimlich ueber Schnee freuen mussten, weil fuer einen Steinmetz Schnee natuerlich Mistwetter ist. Und so war ich hier umgeben von Leuten, die diesen Schnee scheusslich fanden (und unpraktisch war er ja auch) aber sobald ich draussen war, war ich verzaubert.
Zum Valentinstag sind wir dann Schlitten gefahren. Das war besser als Schokolade und Rosen. Hand in Hand den Hang runter rasen und unten angekommen nebeneinander im Schnee liegen und in die Sonne gucken (hoffend, dass einem keiner in den Kopp rast...). Eine Kleinigkeit beunruhigte mich nur: Wenn man nun also mit seinem Allerliebsten (nicht dem Allerwertesten) mit zwei unkontrollierbaren runden Plastikschuesseln den Hang runter pfeift und die ganze Zeit schreit: "Lass meine Hand los, Du brichst mir den Arm." und er das nichtmal zu hoeren scheint und immer fester zupackt... ist das ein Zeichen unverbruechlicher Liebe und Leidenschaft, oder muss ich mir Sorgen machen?

Mittwoch, Februar 10, 2010
Eingeschneit
Sieht cool aus. Kann einem aber unheimlich auf den Geist gehn. Vor allem, wenn man kein Hoehlenmensch ist. Und ein Baby hat, das (eigentlich) zu schwer ist, um getragen zu werden, aber natuerlich niemand die Buergersteige genug freischaufelt, dass man mit dem Kinderwagen durchkommt. Nach einem Sonnentag (und ein wenig Schlittenfahren) und einem grauen Tag, hat heute abend der Schnee schon wieder angefangen, auf den gut Knie- bis Oberschenkelhohen Schnee drauf soll es nochmal 20-30 cm schneien. Die Supermarktkassenschlangen winden sich bis zum Eingang raus, die ersten Daecher in der Nachbarschaft haben nachgegeben und Schulen und Regierungsstellen sind geschlossen. Zum Glueck weckt Sarah mich frueh genug auf, dass ich heute morgen um halb acht einer der ersten Kunden im Supermarkt war und wir haben's lecker warm.
Freitag, Januar 29, 2010
Die neusten Tricks
Heute abend hat sich Sarah im Badewanneneimer hingesetzt, nachdem ich sie fragte :"Na, willst Du Dich setzen?" und ist aufgestanden, als sie sah, dass ich das Handtuch holte. Ihre Tagesmutter Ingrid sagt, dass Sarah sie "Grid" nennt und ihren besten Freund Collin (ihren "Bruder" in der Familie, mit der wir die Tagesmutter teilen) nennt sie "Co".
Dienstag, Januar 26, 2010
Sich noch einmal wie 17 fuehlen...
Na, wer wollte das nicht?!
Nun, deutsche und amerikanische Buerokratie machens moeglich. Ich hab meinen Fuehrerschein verloren. Also tatsaechlich, das kleine Dokument ist mir abhanden gekommen. Nicht Fuehrerschein verloren im Sinne von: Besoffen gefahren, abgenommen bekommen.
Als ich in Deutschland war, dachte ich, kein Problem, Fuehrerschein in Deutschland ist ja auf Lebenszeit, lass ich mir einfach nochmal einen ausstellen. Von wegen. Wenn man nicht mehr in Deutschland gemeldet ist, ist kein Amt zustaendig und kann einem deshalb auch keinen ausstellen. Doch doch, eine Aktennotiz koennen sie einem ausdrucken, in der (auf Deutsch natuerlich) steht, dass ich (theoretisch) einen Fuehrerschein habe, die Tatsache, dass ich (praktisch) aber keinen habe, koennen sie nicht beheben. "Da muessen sie zu dem Amt gehn, wo sie jetzt wohnen. Auf Wiedersehn."
Die Amerikaner akzeptieren zwar deutsche Fuehrerscheine (dann muss man nur die theoretische Fahrpruefung machen, nicht die praktische), aber - also ein grosses ABER - nur das tatsaechliche Dokument, nicht so'n komischen Brief den 'ne Bochumer Sachbearbeiterin (sagte ich grade Schnepfe? Das kann nicht sein, wuerde ich nie tun!) ausgedruckt hat. Also, obwohl ich ihn habe, hab ich ihn nicht und werde nun sowohl die theoretische als auch die praktische Fahrpruefung in Amerika machen. Muss ich wohl doch noch seitwaerts einparken lernen. Ist ja unwahrscheinlich, dass ich schon wieder so einen netten Pruefer hab, wie beim ersten Mal, der mir jede Lenkerbewegung beim zweiten Versuch vorgesagt hat...
Einen Vorteil hat das Amerikanische System: Hier kann man sich sogar von Grossonkel Willi das Fahren beibringen lassen und muss keine Fahrschule besuchen und Millionen dafuer bezahlen.
Nun, deutsche und amerikanische Buerokratie machens moeglich. Ich hab meinen Fuehrerschein verloren. Also tatsaechlich, das kleine Dokument ist mir abhanden gekommen. Nicht Fuehrerschein verloren im Sinne von: Besoffen gefahren, abgenommen bekommen.
Als ich in Deutschland war, dachte ich, kein Problem, Fuehrerschein in Deutschland ist ja auf Lebenszeit, lass ich mir einfach nochmal einen ausstellen. Von wegen. Wenn man nicht mehr in Deutschland gemeldet ist, ist kein Amt zustaendig und kann einem deshalb auch keinen ausstellen. Doch doch, eine Aktennotiz koennen sie einem ausdrucken, in der (auf Deutsch natuerlich) steht, dass ich (theoretisch) einen Fuehrerschein habe, die Tatsache, dass ich (praktisch) aber keinen habe, koennen sie nicht beheben. "Da muessen sie zu dem Amt gehn, wo sie jetzt wohnen. Auf Wiedersehn."
Die Amerikaner akzeptieren zwar deutsche Fuehrerscheine (dann muss man nur die theoretische Fahrpruefung machen, nicht die praktische), aber - also ein grosses ABER - nur das tatsaechliche Dokument, nicht so'n komischen Brief den 'ne Bochumer Sachbearbeiterin (sagte ich grade Schnepfe? Das kann nicht sein, wuerde ich nie tun!) ausgedruckt hat. Also, obwohl ich ihn habe, hab ich ihn nicht und werde nun sowohl die theoretische als auch die praktische Fahrpruefung in Amerika machen. Muss ich wohl doch noch seitwaerts einparken lernen. Ist ja unwahrscheinlich, dass ich schon wieder so einen netten Pruefer hab, wie beim ersten Mal, der mir jede Lenkerbewegung beim zweiten Versuch vorgesagt hat...
Einen Vorteil hat das Amerikanische System: Hier kann man sich sogar von Grossonkel Willi das Fahren beibringen lassen und muss keine Fahrschule besuchen und Millionen dafuer bezahlen.
Eins zwei Polizei
Grade hab ich zum ersten Mal, seit ich in den USA wohne, die Polizei gerufen. Komisches Gefuehl. War aber ganz einfach. Warum? Ohne grossen Grund, eigentlich. Die Herrschaften und Damenschaften, die hinter uns in den Sozialwohnungen wohnen, hatten mal wieder eine Schreiveranstaltung. Vielleicht war's Spass, vielleicht Ernst, jedenfalls schrie im Hof schoen jeder jeden an, dann sind die dicken Frauen mal alle in diese Richtung gerannt, dann kam einer mit'm Auto und jemand anders hat den angeschrien, so ging das hin und her. Man koennte fast sagen: Wie immer.
Aber. Im Zuge der vielen Einbrueche und Diebstaehle in der letzten Zeit hat die Polizei darum gebeten, sie auch dann zu rufen, wenn noch nichts passiert ist, sondern irgendwas nur komisch oder unangenehm aussieht. Also, jetzt ist es offiziell (naja, nicht ganz, denn ich hab der Dame bei der Polizei meinen Namen dann lieber doch nicht gesagt): Ich gehoere nun zu den Spiessern, die den Nachbarn die Polizei auf den Hals hetzen.
Zwei Polizeiwagen waren dann auch innerhalb von Minuten da, haben mal kurz geguckt, was da los ist, jetzt sind sie wieder unterwegs und die Nachbarn sind alles wieder in ihre Loecher gekrochen.
Ich muss sagen, mein Verhaeltnis zur Polizei hat sich sehr veraendert, seit ich nicht mehr in Deutschland wohne. Zu Hause waren Polizisten die Leute, die einem Strafzettel schreiben fuer auf dem Buergersteig radfahren oder einen auf ner Anti-Atomkraft-Demo wegtragen (das sogenannte "Bullenschwein"...). Hier bin ich immer froh, wenn ich sie seh und an kalten Regentagen bin ich versucht, den Streifenpolizisten im Donut-Shop was Suesses und nen Kaffee zu holen.
Aber. Im Zuge der vielen Einbrueche und Diebstaehle in der letzten Zeit hat die Polizei darum gebeten, sie auch dann zu rufen, wenn noch nichts passiert ist, sondern irgendwas nur komisch oder unangenehm aussieht. Also, jetzt ist es offiziell (naja, nicht ganz, denn ich hab der Dame bei der Polizei meinen Namen dann lieber doch nicht gesagt): Ich gehoere nun zu den Spiessern, die den Nachbarn die Polizei auf den Hals hetzen.
Zwei Polizeiwagen waren dann auch innerhalb von Minuten da, haben mal kurz geguckt, was da los ist, jetzt sind sie wieder unterwegs und die Nachbarn sind alles wieder in ihre Loecher gekrochen.
Ich muss sagen, mein Verhaeltnis zur Polizei hat sich sehr veraendert, seit ich nicht mehr in Deutschland wohne. Zu Hause waren Polizisten die Leute, die einem Strafzettel schreiben fuer auf dem Buergersteig radfahren oder einen auf ner Anti-Atomkraft-Demo wegtragen (das sogenannte "Bullenschwein"...). Hier bin ich immer froh, wenn ich sie seh und an kalten Regentagen bin ich versucht, den Streifenpolizisten im Donut-Shop was Suesses und nen Kaffee zu holen.
Montag, Januar 25, 2010
Am Wasser gebaut...
Kinderhalter und Hundehalter lernen immer alle kennen. Weil nun mein Kind Hunde liebt, und ich gerne mit Fremden rede, verdoppelt und -dreifacht sich der Effekt. Letzte Woche gerieten Sarah und ich so durch Zufall in eine Gruppe Leute, die alle mit Hunden an der Leine auf dem Buergersteig standen. Eine Hundeadoptionsgruppe, die den Passanten heimatlose Hunde ans Herz legen wollte. Wir haben uns dann auch gleich verquatscht, Sarah mit einem Hund und ich mit einer Englaenderin. Nach einer Viertelstunde waren wir so weit, dass sie mich einlud, Mitglied ihres Intellektuellen Damen Salons zu werden, einer Gruppe von Frauen, die sich einmal im Monat treffen, um jeweils ein bestimmtes Thema zu diskutieren. Beim naechsten Treffen (das war letzten Freitag) ginge es um "Weinen" und ob ich Lust haette, dabei zu sein.
Also hab ich letzten Freitag mit 12 fremden Frauen in einem Wohnzimmer gesessen und ueber's Weinen geredet: Weinen bei der Arbeit und zu Hause, von Maennern, Frauen und Kindern, bei Fernsehwerbung und dem Frisoer, aber nicht beim Einsatz im Irak usw.
Als ich meinem Mann begeistert davon erzaehlte, meinte er nur: "Du willst was? Dich am Freitag Abend mit Fremden treffen und ueber Heulen reden? Und darauf freust Du Dich?"
Also hab ich letzten Freitag mit 12 fremden Frauen in einem Wohnzimmer gesessen und ueber's Weinen geredet: Weinen bei der Arbeit und zu Hause, von Maennern, Frauen und Kindern, bei Fernsehwerbung und dem Frisoer, aber nicht beim Einsatz im Irak usw.
Als ich meinem Mann begeistert davon erzaehlte, meinte er nur: "Du willst was? Dich am Freitag Abend mit Fremden treffen und ueber Heulen reden? Und darauf freust Du Dich?"
Samstag, Januar 09, 2010
Dass ich das noch erleben darf...
Unglaublich, aber wahr, der Stadtrat (oder wie auch immer man das hier nennt) hat tatsaechlich beschlossen, dass von nun an jede Plastiktuete im Supermarkt 5 Cent kostet. Die Amis sind verwirrt und ich laechel, weil ich mich in meine Jugend zurueckversetzt fuehle...
Freitag, Januar 08, 2010
Eva's kleine heile Welt
Manchmal seh ich auch hier Eckchen davon. Zum Beispiel, wenn ich an meine Muetterliste eine email schreibe: "Sarah braucht einen Schlafsack." Und eine mir fremde Mutter sagt: "Klar, ich hab da noch einen, den leg ich vor meine Haustuer, brauchst Du nur abholen kommen." Und weil mich das so begeistert, hab ich als naechstes geschrieben: "Sarah passt ihr Schneeanzug nicht mehr." Und werde ihn gleich, bevor wir spazieren gehn, auf die Veranda legen, damit die Mutter eines kleineren Kindes kommen und ihn mitnehmen kann.
Mittwoch, Januar 06, 2010
Danke
Beim Meditieren muss man zu lange still sitzen, fuer Yoga braeucht ich nen Babysitter, aber irgendwas will ich doch tun, um mich der Erleuchtung naeher zu bringen. Dieses Jahr fangen wir mal ganz klein an: Jeden Tag eine Liste mit drei Dingen, fuer die ich dankbar bin. Das dauert etwa eine Minute und kann sogar zwischen gugugagaheiteitei geschrieben werden.
Falls ich das durchhalte, werdet Ihr mich am Ende des Jahres nur noch mit entruecktem Laecheln zwei Zentimeter ueber der Erde dahinschweben sehen. Darauf freu ich mich schon. Dann werd ich nur noch superhochhackige Schuhe tragen, das tut ja beim Schweben dann gar nicht mehr weh.
Aber ach, solange ich meinen Geist mit so banalen Dingen wie Damenschuhabsaetzen belaste, bin ich wohl von Erleuchtung und Schweben noch weit entfernt...
Falls ich das durchhalte, werdet Ihr mich am Ende des Jahres nur noch mit entruecktem Laecheln zwei Zentimeter ueber der Erde dahinschweben sehen. Darauf freu ich mich schon. Dann werd ich nur noch superhochhackige Schuhe tragen, das tut ja beim Schweben dann gar nicht mehr weh.
Aber ach, solange ich meinen Geist mit so banalen Dingen wie Damenschuhabsaetzen belaste, bin ich wohl von Erleuchtung und Schweben noch weit entfernt...
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