Seit ich diesen Blog angefangen habe, hab ich regelmaessig das Gefuehl gehabt: Jetzt kenn ich, kennt Ihr alles, jetzt gibts nichts Neues mehr zu schreiben, ich mach den Laden zu. Gleich danach ueberschlugen sich meist die Ereignisse, weil das Leben jeden Tag neu ist und die Fremde aus mehr Details besteht, als ich je beschreiben koennte.
Als ich fuer diese Reise nun in Accra Zwischenstation machte, zeigte mir ein Freund, wie die Stadt unter den verschiedenen Voelkern aufgeteilt ist: Man kann in dieser Stadt kulturell durchs ganze Land reisen, hier wohnen die aus dem Norden, da fuehlen sich die Ewe zu Hause und dort gibts nur besonders Reiche (schwarz-weiss gemischt) . Ich sass im Auto und dachte: “Schade eigentlich, dass ich Accra so gar nicht kenne”. Ich bin immer auf der Durchreise und da treff ich vor allem meine Kollegen, die durch Ueberarbeitung oder Desinteresse abgeschirmt in ihrer eigenen Realitaet leben.
Am naechsten Tag erfuhr ich, dass sich das nun aendern wird (nicht die Ignoranz der Kollegen aber meine eigene). In Bolga sind die Bedingungen fuer das Auswerten von Daten und Schreiben wissenschaftlicher Artikel hart, es gibt zu viel Hitze, Stromausfaelle, Computerpannen und zu wenig intelektuellen Austausch, Internetgeschwindigkeit usw. Deshalb ist der Plan nun, dass ich mein Haus in Bolga behalte (das ist ohnehin schon bezahlt), aber eine Wohnung in Accra dazumiete, wo ich in dem verbleibenden Jahr mehr Zeit verbringen werde, um schlau zu schreiben. Fuer Euch als Leser (und natuerlich auch fuer mich) bedeutet das, dass wir nun eine afrikanische Grossstadt von innen kennen lernen werden und dass ich Euch an den Wochenenden in den Regenwald, ans Meer, zu den Gedenkorten der Sklaverei mitnehmen werde. Und an ganz viele andere Stellen, von denen ich selbst noch nichts weiss.
Das heist: Der Laden wird nicht zugemacht, der Verkauf geht waehrend des Umbaus auf eingeschraenkter Verkaufsflaeche weiter und die naechste grosse Promotion Aktion des blog Ladens heist “Backe backe Kuchen – rosa Herzen fuer 120 Gaeste”.
Donnerstag, Juli 06, 2006
Heimat 2000
Ich habe im Jahr nicht viel mehr als einen Monat Deutschland, verteilt auf zwei Heimaturlaube und da pack ich alles rein, was sich in der Ferne in meinem Herzen staut. Nicht nur in meinem Herzen. Ich gebe Geld in Buchhandlungen und Klamottenlaeden und Restaurants aus, so als haette ich ein Druckluftportmonaie, denn es muss ja nun wieder fuer ein halbes Jahr reichen. An der Uni in Hohenheim setz ich mich zwischen hochgebildete Kulturinteressierte und trinke deren schlaues Gerede wie Schnaps, schaue Fussballspiele inmitten klatschender Massen, die “Tschland!” skandieren und nach Berlin fahren wollen, vergiesse Traenen bei Toren (als ob mich Fussball interessierte) und habe Gaensehaut, wenn alle im Park die Nationalhymne mitsingen. Im Moment denk ich “Warum ist es am Rhein so schoen” und weiss nicht, was soll es bedeuten. Fahre die wunderbare Rheinstrecke der Deutschen Bahn im Sonnenschein nach Hause, gruesse summend die Lorelei und ueberlege, ob ich mich vielleicht bei einem Fremdenverkehrsamt als Tschlandschwaermerin bewerben soll.
Wo hab ich das nur gelesen, dass zu Hause da ist, wo Du immer hinkommen kannst und sie muessen Dich rein lassen…?
Wo hab ich das nur gelesen, dass zu Hause da ist, wo Du immer hinkommen kannst und sie muessen Dich rein lassen…?
Samstag, Juli 01, 2006
Eva in Ghana
Als ich zu Hause ankam, zeigte mir meiner Mutter einen Brief: Der sieht so komisch international aus, der kam vor Wochen hier an. Adressiert an eine Eva Schiffer aus Drieren (statt Dueren). Ich riss ihn auf und fand folgenden Brief:
“Dear Eva Schiffer
I am very contented to document you this letter. By the way how is your journey back to Germany? I hope you are fine and kicking in conjunction with your family.
My purpose of writing you this letter is that I want you to kindly buy me a camera so that I can use it to do my environmental studies and observations. My zest to have a camera sterms from the fact that I am doing environmental studies which needs some pictures to be taken about the natural environment and there is the case that I cannot afford the cost.
In addition, I am a christian and I need a Bible to be resiting. Try to buy the bible in conjunction with the camera for me.
I will exhaust my letter here and subtend my greetings to all known faces in Germany.
Thank you very much, good bye.
Your friend
Amandi M. Rafiq
Bawku, Ghana
Liebe Eva Schiffer
Ich bin sehr zufrieden, Dir diesen Brief zu dokumentieren. Nebenbei, wie ist Deine Reise zurueck nach Deutschland? Ich hoffe, Du bist gesund und munter in der Vereinigung mit Deiner Familie.
Mein Grund, diesen Brief zu schreiben ist, dass ich will, dass Du mir freundlicherweise eine Kamera kaufst, so dass ich sie fuer meine Umweltstudien und Beobachtungen nutzen kann. Mein Begehren, eine Kamera zu haben gruendet sich in der Tatsache, dass ich Umweltstudien betreibe und dabei muessen Bilder gemacht warden ueber die natuerliche Umwelt und da ist der Fall, dass ich mir die Kosten nicht leisten kann.
Ausserdem, ich bin Christ und brauche eine Bibel um zu wiederholungspruefen (Hae?). Versuche die Bibel fuer mich in Zusammenhang mit der Kamera zu kaufen. Ich werde meinen Brief hier erschoepfen und entsende meine Gruesse an alle bekannten Gesichter in Deutschland.
Vielen Dank auf Wiedersehn,
Dein Freund
Amandi M. Rafiq
Bawku, Ghana"
Eine kleine Information zur Vervollstaendigung des Eindrucks: Ich kenne diesen Menschen nicht. Habe mich aber des Leichtsinnes schuldig gemacht, meine Adresse freigiebig zu verteilen.
“Dear Eva Schiffer
I am very contented to document you this letter. By the way how is your journey back to Germany? I hope you are fine and kicking in conjunction with your family.
My purpose of writing you this letter is that I want you to kindly buy me a camera so that I can use it to do my environmental studies and observations. My zest to have a camera sterms from the fact that I am doing environmental studies which needs some pictures to be taken about the natural environment and there is the case that I cannot afford the cost.
In addition, I am a christian and I need a Bible to be resiting. Try to buy the bible in conjunction with the camera for me.
I will exhaust my letter here and subtend my greetings to all known faces in Germany.
Thank you very much, good bye.
Your friend
Amandi M. Rafiq
Bawku, Ghana
Liebe Eva Schiffer
Ich bin sehr zufrieden, Dir diesen Brief zu dokumentieren. Nebenbei, wie ist Deine Reise zurueck nach Deutschland? Ich hoffe, Du bist gesund und munter in der Vereinigung mit Deiner Familie.
Mein Grund, diesen Brief zu schreiben ist, dass ich will, dass Du mir freundlicherweise eine Kamera kaufst, so dass ich sie fuer meine Umweltstudien und Beobachtungen nutzen kann. Mein Begehren, eine Kamera zu haben gruendet sich in der Tatsache, dass ich Umweltstudien betreibe und dabei muessen Bilder gemacht warden ueber die natuerliche Umwelt und da ist der Fall, dass ich mir die Kosten nicht leisten kann.
Ausserdem, ich bin Christ und brauche eine Bibel um zu wiederholungspruefen (Hae?). Versuche die Bibel fuer mich in Zusammenhang mit der Kamera zu kaufen. Ich werde meinen Brief hier erschoepfen und entsende meine Gruesse an alle bekannten Gesichter in Deutschland.
Vielen Dank auf Wiedersehn,
Dein Freund
Amandi M. Rafiq
Bawku, Ghana"
Eine kleine Information zur Vervollstaendigung des Eindrucks: Ich kenne diesen Menschen nicht. Habe mich aber des Leichtsinnes schuldig gemacht, meine Adresse freigiebig zu verteilen.
Dienstag, Juni 20, 2006
Ich bin nicht wirklich boese...
Zum Thema Grossproduktion, Schmerzen und Armut sollte ich zu meiner eigenen Ehrrettung vielleicht hinzufuegen: Ich bezahle meine Angestellten sehr grosszuegig, etwa doppelt so viel wie lokal akzeptabel ist. Und es ist aeusserst ungewoehnlich, dass ich Mary einen so grossen Kredit ohne jegliche Zinsen gebe. Und den Arzt bezahle, der meines Wachmanns dicken Fuss wieder duenn macht oder Maries schmerzhaften Zahn zieht.
Montag, Juni 19, 2006
Ouaga 2000
Die wichtigen Leute in Burkina sind mit ihrer Hauptstadt nicht mehr zufrieden und haben beschlossen, sich eine neue zu bauen. Suedlich von Ouagadugu bauen sie nun Ouaga 2000. Alle Afrikaner, denen ich diese Fotos zeige, sind begeistert von der Schoenheit dieser Stadt der Zukunft. Ich bin vor ein paar Wochen durch diese leeren Strassen gefahren, im BBC Radio kam eine Diskussion ueber vorsichtig hoffnungsvolle Entwicklungen in Afrikas Oekonomien, und mitten waehrend des Fahrens bin ich mal wieder in meine Radiotraenen ausgebrochen. Es gibt nichts, was mich so leicht zum Heulen bringt, wie Hoffnung im Radio. Jedes Jahr zum Tag des Mauerfalls heul ich zum begeisterten Geschrei in der deutschen Botschaft in Prag. Inzwischen reicht es schon, dass ich von dem Radiogeschrei erzaehle und ich bekomm feuchte Augen wie der Pavlowsche Hund.
Aber zurueck nach Burkina - in dieses Land, dass so viel aermer ist als Ghana. Mitten im vertrockneten Land, neben Lehmhuetten mit nichts nichts nichts, wachsen nun Palaeste mit hohen Mauern und kleinen Fenstern aus dem Sand. Auf den Strassen keine Menschen ausser vereinzelten Wachmaennern, kein Leben, keine Geschaefte, ab und zu ein fettes Auto.
In einem marktwirtschaftlichen System soll man sich darueber freuen, dass einzelne Menschen es schaffen, so reich zu werden und daran glauben, dass das zur allgemeinen Entwicklung beitraegt. Diese Freude wird ein wenig getruebt in einer von oben bis unten korrupten Zweiklassengesellschaft, in der Tonnen von Entwicklungsgeldern ins Land reingekippt werden aber irgendwie nicht unten ankommen, bei denen, deren Lehmhuetten im Weg sind.
Aber zurueck nach Burkina - in dieses Land, dass so viel aermer ist als Ghana. Mitten im vertrockneten Land, neben Lehmhuetten mit nichts nichts nichts, wachsen nun Palaeste mit hohen Mauern und kleinen Fenstern aus dem Sand. Auf den Strassen keine Menschen ausser vereinzelten Wachmaennern, kein Leben, keine Geschaefte, ab und zu ein fettes Auto.
In einem marktwirtschaftlichen System soll man sich darueber freuen, dass einzelne Menschen es schaffen, so reich zu werden und daran glauben, dass das zur allgemeinen Entwicklung beitraegt. Diese Freude wird ein wenig getruebt in einer von oben bis unten korrupten Zweiklassengesellschaft, in der Tonnen von Entwicklungsgeldern ins Land reingekippt werden aber irgendwie nicht unten ankommen, bei denen, deren Lehmhuetten im Weg sind.
Grossproduktion mit Schmerzen
Bevor ich Bolga verliess, bin ich mit Mary zum Schmied gefahren, der einen grossen schoenen Profi-Ofen im Angebot hatte. Der sieht aus wie ein Metallschrank mit Glasfenster, unten kann man zwei Kohlenschuesseln reinstellen, ausserdem gibt es einen Gas-Anschluss, fuer den Fall dass das guenstiger ist. Die Kiste kostet 4 Millionen (ca 400 Euro) und Mary hat beschlossen, dass sie mir allen Gewinn der Baeckerei gibt, bis der Kredit abgezahlt ist, eine Haelfte ihres Gehaltes weiterhin zum Sparen zur Bank bringt und von den uebrigen 200 000 (20 Euro) sich selbst und ihre Mutter ueber den Monat bringen will.
Eine weit verbreitete Definition von Armut ist: Weniger als 1 US $ am Tag ausgeben koennen. Eine andere ist: Mehr als 80% des verfuegbaren Einkommens fuer Essen ausgeben. 20 Euro, 30 Tage, 2 Leute... Ich frage sie, wie sie das schaffen will. Sie will am Anfang des Monats das Essen kaufen, das sie dann im Laufe des Monats aufessen.
Eine weit verbreitete Definition von Armut ist: Weniger als 1 US $ am Tag ausgeben koennen. Eine andere ist: Mehr als 80% des verfuegbaren Einkommens fuer Essen ausgeben. 20 Euro, 30 Tage, 2 Leute... Ich frage sie, wie sie das schaffen will. Sie will am Anfang des Monats das Essen kaufen, das sie dann im Laufe des Monats aufessen.
Sonntag, Juni 18, 2006
Petit
Auf franzoesisch bedeutet "petit" klein. Da die Amis den Franzosen zwar nicht trauen, dennoch davon ausgehn, dass alles Franzoesische irgendwie rafinierter ist, sagen sie petit, wenn sie zierlich meinen.
Da die Menschen und demnach auch ihre Kleidung hier unglaubliche Ausmasse annehmen, war ich begeistert, im Klamottengeschaeft die "petit"-Abteilung mit Sondergroessen zu finden.
Leider bedeutet "petit" auf Marketingamerikanisch einfach nur kurzbeinig - unabhaengig vom Umfang dieser Beine. Kurzbeinig bin ich ja ebenfalls, wobei sich mein Hintern jedoch hoechstens ganz knapp in eine franzoesische Vorstellung von zierlich zwaengen laesst.
Im Umkleidekabinengang, eingezwaengt zwischen kurzbeinigen Wuchtbrummen, musste ich einsehen, dass ebenselber Hintern viel zu klein ist, um petit zu sein und die ganzen schoenen kurzbeinigen Anzuege hingen an mir wie Saecke.
Da die Menschen und demnach auch ihre Kleidung hier unglaubliche Ausmasse annehmen, war ich begeistert, im Klamottengeschaeft die "petit"-Abteilung mit Sondergroessen zu finden.
Leider bedeutet "petit" auf Marketingamerikanisch einfach nur kurzbeinig - unabhaengig vom Umfang dieser Beine. Kurzbeinig bin ich ja ebenfalls, wobei sich mein Hintern jedoch hoechstens ganz knapp in eine franzoesische Vorstellung von zierlich zwaengen laesst.
Im Umkleidekabinengang, eingezwaengt zwischen kurzbeinigen Wuchtbrummen, musste ich einsehen, dass ebenselber Hintern viel zu klein ist, um petit zu sein und die ganzen schoenen kurzbeinigen Anzuege hingen an mir wie Saecke.
Freitag, Juni 16, 2006
Essen. Immer wieder Essen.
Ich nehme alles Boese, was ich je ueber Essen in den USA gesagt habe, zurueck. Sitze in meinem Buero, das zugegebenermassen den Charme eines fensterlosen Schuhkartons (Kinderschuhe) hat und esse mit Gaensehaut der Begeisterung frische Him und Blaubeeren, die nach Waldspaziergang am Morgen schmecken. Inzwischen lebe ich lange genug in der afrikanischen Kleinstadt, dass meine Zunge irre wird, wenn etwas anders schmeckt, als das, was auf dem Bolga Markt verkauft wird.
Mittwoch, Juni 14, 2006
Hauptstadt der Welt
Meine lieben und besorgten Freunde und Leser. Dieser Blog ist ganz kurz und knapp, um Euch folgendes mitzuteilen: Ich habe mal wieder einen Flug ueberlebt (nein, sogar zwei) und bin sicher und wohlbehalten in Washington angekommen, wo die Musik spielt.
Montag, Juni 12, 2006
Ich hab die Musik bestellt...
Wir sollten alle nicht sonderlich erstaunt sein, schliesslich heissen sie "wilde Jungs" und nicht, sagen wir mal, "verantwortungsvolle Staatsbuerger". Ich war mit dem Rest meines Lebens zu beschaeftigt, um Euch Schritt fuer Schritt auf dem Laufenden zu halten, deshalb gibt es nur eine Zusammenfassung der Reaggea Band Entwicklung.
Nachdem ich ueber sie geschrieben habe und das ein oder andere Instrument angeboten bekam, hatte ich unkoordinierten Kontakt mit einzelnen Mitgliedern dieser sogenannten Gruppe, bekam einen handgeschriebenen Antrag, in dem sie beschreiben, wie sie seit 4 Jahren eine Band ohne Instrumente sind und begann schliesslich still und leise, meinen Rueckzug zu planen. Warum? Weil ich mir vorstellte, was passiert, wenn ich mit einer Floete und einer Triangel in Bolga ankomme und der Streit beginnt. Einer nach dem anderen versuchten sie mich zu ueberzeugen, dass sie der wichtigste zentrale Punkt dieser Band sind. Jonny ging sogar so weit, zu behaupten, dass er alle Instrumente spielt, waehrend die anderen 6 alle nur singen koennen. Als ich vorsichtig andeutete, dass ich zwar die Instrumente besorgen koennte, aber kein Geld uebrig hab, den Transport zu bezahlen, wurden die Anrufe und Nachfragen schliesslich weniger draengend. Also, meine lieben Freunde, herzlichen Dank fuer Eure Bereitschaft, die wilden Jungs zu unterstuetzen. Ich sag Euch Bescheid, wenn sie aufwachen und anfangen, es ernst zu meinen.
Nachdem ich ueber sie geschrieben habe und das ein oder andere Instrument angeboten bekam, hatte ich unkoordinierten Kontakt mit einzelnen Mitgliedern dieser sogenannten Gruppe, bekam einen handgeschriebenen Antrag, in dem sie beschreiben, wie sie seit 4 Jahren eine Band ohne Instrumente sind und begann schliesslich still und leise, meinen Rueckzug zu planen. Warum? Weil ich mir vorstellte, was passiert, wenn ich mit einer Floete und einer Triangel in Bolga ankomme und der Streit beginnt. Einer nach dem anderen versuchten sie mich zu ueberzeugen, dass sie der wichtigste zentrale Punkt dieser Band sind. Jonny ging sogar so weit, zu behaupten, dass er alle Instrumente spielt, waehrend die anderen 6 alle nur singen koennen. Als ich vorsichtig andeutete, dass ich zwar die Instrumente besorgen koennte, aber kein Geld uebrig hab, den Transport zu bezahlen, wurden die Anrufe und Nachfragen schliesslich weniger draengend. Also, meine lieben Freunde, herzlichen Dank fuer Eure Bereitschaft, die wilden Jungs zu unterstuetzen. Ich sag Euch Bescheid, wenn sie aufwachen und anfangen, es ernst zu meinen.
Sonntag, Juni 11, 2006
Auf vielfachen Wunsch hab ich den Zettel mit meinen Reisedaten unter meinem Autositz wiedergefunden. Fuer alle, die mich lieben, aber leider nicht am 13. Juni zwischen 6 und 12 in Amsterdam sein koennen, um mit mir einen Kaffee zu trinken, gibt es folgende Alternative:
Nach meinem Abflug in Ghana 12. Juni und meiner Ankunft in Washington 13. Juni und meinem Abflug aus Washington 26. Juni, komme ich am Dienstag 27. Juni in Amsterdam an. Von da aus hoffe ich einen Schlenker zur Schwester und dem hollaendischen Meer einzufuegen, um danach (wann? Na eben danach) mit Salz auf meiner Haut in Dueren einzufahren. Am Anfang der darauf folgenden Woche (ab 3. Juli) muss ich zwei oder drei Tage in einem Buero bei Stuttgart verbringen (hallo meine Sueddeutschen Freunde!!!), um schliesslich wieder nach Hause (Dueren) und dann am 9. Juli von Amsterdam wieder nach anderes Hause (Ghana) zu reisen. Also, noch mal fuer Kurzsichtige: Eva ist zwischen 27. Juni und 9. Juli in Europa.
Nach meinem Abflug in Ghana 12. Juni und meiner Ankunft in Washington 13. Juni und meinem Abflug aus Washington 26. Juni, komme ich am Dienstag 27. Juni in Amsterdam an. Von da aus hoffe ich einen Schlenker zur Schwester und dem hollaendischen Meer einzufuegen, um danach (wann? Na eben danach) mit Salz auf meiner Haut in Dueren einzufahren. Am Anfang der darauf folgenden Woche (ab 3. Juli) muss ich zwei oder drei Tage in einem Buero bei Stuttgart verbringen (hallo meine Sueddeutschen Freunde!!!), um schliesslich wieder nach Hause (Dueren) und dann am 9. Juli von Amsterdam wieder nach anderes Hause (Ghana) zu reisen. Also, noch mal fuer Kurzsichtige: Eva ist zwischen 27. Juni und 9. Juli in Europa.
Sonntag, Juni 04, 2006
Paris
Nu bin ich also wieder im Paris Afrikas. Meine treuen Leser wissen, dass das Ouagadugu ist, die Hauptstadt Burkina Fasos. Der einzige Franzoesisch sprechende Fahrer, den ich in Bolga kenne, ist kurzfristig ausgefallen und so musste ich die schwere Last selbst auf mich nehmen, meinen Boss gestern zum Flughafen zu fahren, den Nachmittag am Pool zu verschlunzen, mit meiner englischen Nachbarin zum Schneider zu gehn fuer die Anprobe ihres Hochzeitskleides, vor dem Supermarkt im gekuehlten Auto und unter neugierigen Blicken Schwarzbrot und frischen Ziegenkaese zu verschlingen, die vermutlich beste Pizza Westafrikas als zweites Abendessen hinterher zu schieben und literweise echten Kaffee zu trinken. Ach, das Leben ist ganz schoen hart zu mir...
Dienstag, Mai 30, 2006
Eva in Ghana
Mein Computer ist kaputt, ich bin internetbehindert, alle Bosse zu Besuch also keine neuen Blogs. Dafuer aber die Versicherung: Nach meinem Aufenthalt in Washington werde ich Ende Juni Anfang Juli fuer zwei Wochen in Deutschland sein. Da kann ich Buecher tanken und alle alle sehen. Oder zumindest fast alle.
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